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mond im fünften haus
15. Dezember 2017 13:58
Das Bedürfnis nach Ausdruck ist groß, d.h. die aktuellen Emotionen zu zeigen, seine Gefühle spontan äußern zu können. "Herzenswünsche" werden einem in der Welt aber natürlich nicht sofort erfüllt - so dass Phasen der Extraversion nicht von Dauer sind, die inneren Hochgefühle mit periodischer Niedergeschlagenheit wechseln.
Leicht entstehen starke, dramatische Affektspannungen bzw. leidenschaftliche Ausbrüche, mag es aber auch zu einem Sich-Verlieren in Subjektivismen oder zu heftigen Selbstangriffen kommen - die Instinkte neigen zur Überreaktion. Seine Impulse auszuagieren befindet sich leider in einem lästigen Widerspruch zu den - oft nicht minder wirksamen - seelischen Hemmungen. Tatsächlich sind das Selbstbewusstsein bzw. das Selbstwertgefühl nicht selten angeknackst, auch wenn für Außenstehende nicht so deutlich erkennbar. Jede oberflächliche Verletztheit, jegliches "Eingeschnapptsein" verschwindet jedoch ebenso schnell wieder wie gekommen. Die kindlich-naive Frische und Unbekümmertheit, die Fähigkeit sich über etwas zu freuen und zu staunen ist unausrottbar. Andere spüren diese unverkrampfte Natürlichkeit und Echtheit; die herzliche Ausstrahlung und emotionale Wärme kommt allgemein gut an. Dabei kann das für einen typische/ großzügige Verschenken von Dingen (und Energieressourcen) allerdings auch nach hinten losgehen, d.h. bis zur Verausgabung.
Generell sind Frauen ziemlich kraftvoll, dynamisch und aktiv - Männer dagegen eher weich und sensibel. Speziell zu Kindern ist viel Verständnis und Einfühlung vorhanden, mit solchen eine glückliche Hand gegeben. Expressivität, eine kreative Ader, Spaß und Lustigkeit sind ausgeprägt. Doch stellt sich dabei die zentrale Frage, inwieweit die Ausgelassenheit (der "Spieltrieb", das Sprudelnd-Quirlige in einem) vom "Kopf" her auch gebilligt, von Gewissen und Moral für gut geheißen wird.
Da sehr zärtlich und verschmust, liebesbedürftig und -fähig, heißt es die Schranken der Gesellschaft oder Konvention notfalls auch mal beiseite zu schieben - zugunsten von Lust und Genuss, einer ungezwungenen "Leichtigkeit des Seins" bzw. eines momentan angesagten seelischen Fließens wegen.

Gruß,
Richard
Thema Autor Datum/Zeit
mond im fünften haus Richard 15. Dezember 2017 13:58



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