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Mond im dritten Haus
avatar 02. April 2017 17:38
Das Bedürfnis sich mitzuteilen, seine Innenvorgänge, Gefühle und Eindrücke zu schildern, ist groß. Grundsätzlich werden Menschen von einem gebraucht: irgendjemand zum Reden, um zu erzählen, was einen gerade bewegt. Aber ob sich in der jeweiligen Umgebung wirklich Personen finden, welche vertrauensvoll zuhören, ob die vorhandenen Kollegen und Bekannten die notwendige Atmosphäre von geschwisterlicher Geborgenheit schaffen können, ist leider fraglich. So mag es in der Kommunikation bei "Einbahnstraßen" bleiben, erfolgt auf emotionale Äußerungen von den anderen oftmals keine adäquate Reaktion; was einen verstimmen kann - und über kurz oder lang gehemmt, im Umgang mit den Leuten befangen macht.
Generell besteht für die Umwelt eine große Aufgeschlossenheit, eine aufgeweckte Interessiertheit. Damit verbunden ist in der Regel eine beträchtliche Reiselust. Die für einen typische Umtriebig- und Kurzweiligkeit kann aber auch abgleiten in eine (im Grunde doch ziemlich oberflächliche) Geschäftigkeit bzw. Unruhe, in Symptome von Unrast, Nervosität und Hektik.
Gegeben sind gewisse künstlerisch-musikalische sowie darstellerische/ schauspielerische Talente. Das Lern- und Begriffsvermögen, überhaupt die Auffassungsgabe, sowie die alltagspraktische Geschicklichkeit sind ausgeprägt; d.h. in der Lage zu sein (in den unterschiedlichsten Rollen und Funktionen) Angelegenheiten zu "managen", gerade für die Belange Dritter zu sorgen. Um auch die vorhandene pädagogische Begabung sinnvoll einzusetzen/ anderen von seinen Fertigkeiten und Kenntnissen tatsächlich etwas vermitteln und beibringen zu können, gilt es allerdings von sich zu abstrahieren, hinsichtlich rein subjektiver Belange relativieren zu können.
Der Wissensdurst ist enorm. Bücher werden manchmal regelrecht verschlungen (speziell wenn es in ihnen um das Thema "Psychologie" geht). Der Verstand ist sehr wendig, der Geist ausgesprochen flexibel und beweglich. Dabei kommt dem Intellekt (dem "Kopf") allerdings oft ein zu hohes Gewicht zu: so denkt das "kluge Kind" in einem im allgemeinen viel zu viel nach, ist einfach zu rational und absichtsvoll, viel zu reflexiv/ selbstbeobachtend ("grüblerisch") - und verliert darüber leicht die Lust zur Ausgelassenheit, seine eigentliche Natürlichkeit und Spontaneität vergessend.
Thema Autor Datum/Zeit
Mond im dritten Haus Richard Vetter 02. April 2017 17:38



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