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Nomen est omen?
09. Februar 2017 18:31
Habt Ihr schon einmal über Euren Namen intensiver nachgedacht? Über Vor-, aber auch den Nachnamen?

Auch wenn es seltsam klingt: Ich habe irgendwie meine innere Berufung gefunden, seit ich es wage, die Bedeutung meines Vornamens bewusst zu leben.

Ist es Zufall, dass wir so heißen wie wir heißen?

Jeder Name hat eine Bedeutung, auch wenn wir manche Bedeutung erst durch etymologische oder sprachliche Nachforschung herausfinden, weil viele Namen aus einer anderen Sprache oder aus einer alten Form der eigenen Sprache herkommen.

Die häufigsten Nachnamen in unseren Breiten sind Berufsbezeichnungen. Müller, Meier, Bäcker usw. Dann gibt es noch Tierbezeichnungen wie Vogel, Specht, Wolf usw. Wie kam es dazu, dass Menschen sich Specht oder Vogel nannten?

[de.wikipedia.org]


Vor über einem Jahrtausend gab es meines Wissens nur den einen Namen, den heutigen Nachnamen. Irgendwann reichten diese durch das Anwachsen der Bevölkerung nicht mehr aus, um den einzelnen Menschen einer Region zu identifizieren. Da entstand dann das, was wir heute als Vornamen kennen. Während die Nachnamen bei uns oft Berufsbezeichnungen sind, handelt es sich bei Vornamen oft um Attribute oder Substantive mit Adjektiv Funktion bzw. haben diese oft religiöse Wurzeln.


[www.beliebte-vornamen.de]

[www.beliebte-vornamen.de]


Wie entstehen eigentlich die Vornamen? Wie entstanden sie?

Oder, fangen wir eine Stufe später an: Warum geben Eltern ihrem einen Kind diesen Vornamen, dem anderen jenen? Ist die Namensgebung ein bewusst gesteuerter Vorgang?

Es gibt in jeder Generation bestimmte Häufungen von Vornamen, die sich verändern im Laufe der Zeit. Aber die konkrete Entscheidung, dem eigenen Kind diesen und nicht jenen Namen zu geben, wie kommt sie zustande?

Ich erinnere mich noch gut an die Gespräche mit meiner damaligen Partnerin, als das erste Kind unterwegs war und wir schließlich wussten, welches Geschlecht es haben wird. Jeder von uns beiden wählte einen Vornamen aus. In beiden Fällen war es so, dass es sich noch nicht einmal um unsere jeweiligen Lieblingsnamen handelte. Warum mir der Name gerade in den Sinn kam, weiß ich nicht. Bei meiner Partnerin und ihrer Wahl war es nicht anders. Das Interessante an den beiden gewählten Vornamen ist nun, dass sie beide sehr gut zum Kind passen, obwohl sie noch vor der Geburt ausgesucht wurden. Beide zeigen polare, beinahe gegensätzliche Attribute an, die im Kind erkennbar sind, wenigstens von uns Eltern erkennbar. Das Kind selbst sieht das nicht, will es auch nicht sehen, weil es ihm Dinge bewusst machen würde, die es verdrängt. Mir ging es mit meinem eigenen Vornamen sehr lange genauso.

Mein Vorname entstand dadurch, dass meine Mutter sich eigentlich ein Mädchen wünschte und schon einen Vornamen ausgesucht hatte, aber leider ein Junge daraus wurde. Sie vermännlichte einfach den gewählten weiblichen Vornamen. Sozusagen.

Wenn ich mir die ursprüngliche Bedeutung meines Vornamens vergegenwärtige, dann kann und muss ich sagen: Ja, das bin ich, wie er leibt und lebt.

Selbst der Nachname passt irgendwie, so wie er zu meiner ganzen Familie passt.
Thema Autor Klicks Datum/Zeit
Nomen est omen? Christian12 285 09. Februar 2017 18:31
Re: Nomen est omen? sam 125 09. Februar 2017 20:11
Re: Nomen est omen? sam 101 09. Februar 2017 20:35
Namen und homöopathische Mittel sam 110 09. Februar 2017 21:22
Re: Namen und homöopathische Mittel Christian12 113 09. Februar 2017 21:28
smiling smileyRe: Namen und homöopathische Mittel MariKa 112 10. Februar 2017 19:00
Re: smiling smileyRe: Namen und homöopathische Mittel Birgit 162 10. Februar 2017 20:05



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