Melanchthons Astrologie

Der Weg der Sternenwissenschaft

zur Zeit von Humanismus und Reformation

Historische Wanderausstellung, erstmals gezeigt im Herbst 1977 im
Reformationshistorisches Museum Lutherhalle Wittenberg


© Kurator: Jürgen G. H. Hoppmann
© Homepage: Thomas J. Klamm



Büste Melanchtons auf dem Faltblatt zur Ausstellung

Inhaltsverzeichnis

Melanchtons Horoskop auf der Ausstellungsbroschüre

1 - Melanchthon und die Sterne

2 - Grundgedanken der Ausstellung

3 - Ausstellungsdokumentation, Struktur

4 - Fachliche Begleitung, Publikationen

5 - Danksagungen

6 - Überregionale Perspektiven ab 1998

7 - Kurzdarstellung der Exponate

8 – Offizielle Sponsorenlisten


Email an den Kurator

Homepage ASTROLOGIX


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1 - Melanchthon und die Sterne

Anläßlich des sich 1997 zum 500. Male jährenden Geburtstages Philipp Melanchthons soll neben den zahlreichen offiziellen Feierlichkeiten und Aktivitäten in Wittenberg im Rahmen einer Sonderausstellung der Versuch gemacht werden, den Blick über Melanchthons theologische und humanistische Verdienste hinweg vor allem auf seine Bedeutung für die damalige Wissenschaft, vornehmlich auf sein starkes Interesse an Astrologie und Astronomie, zu richten.

Es steht außer Frage, daß zur Mitte des 16. Jahrhunderts die Kunde der Sterne einen enormen Einfluß auf die Menschen hatte. Astrologische Berechnungen, Ratschläge und Symbole waren allgemein präsent und wirkten sich in allen Bevölkerungsschichten, vom Bauern bis zum König, aus. Vom einfachen Hauskalender bis zu komplexen, mathematischen Berechnungen gab die Astrologie Rat und wirkte tief in das gesellschaftliche, politische und religiöse Leben hinein.

In einer Zeit des Umbruches, in der Melanchthon lebte und wirkte, hatte die Astrologie aber auch eine unsichere Stellung. Im Spannungsverhältnis von Scholastik und Humanismus, Papsttum und Reformation, Religion und Aberglaube mußte sie für unterschiedlichste, oft auch unseriöse Interessen herhalten. Von einfacher Volksunterhaltung über propagandistische Hetze bis hin zu gewissenhafter, wissenschaftlicher Arbeit reichte ihr Wirkumsspektrum, das in zunehmendem Maße Anhänger und Gegner spaltete. Auch Melanchthon vollzog eine diffizile Gratwanderung: Einerseits war er der religiösen Erkenntnis verpflichtet, andererseits - oder gerade deswegen - diente er der Wissenschaft. Mit dem Hintergrund des wiederentdeckten antiken Wissens faszinierte ihn der alte astrologische Mythos, bahnte er zugleich der astronomischen Forschung den Weg.



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2 - Grundgedanken der Ausstellung

Das Grundmuster der Ausstellung folgt der Lehre der vier Ursachen des Aristoteles, dessen Philosophie auf Melanchthons Denkweise starken Einfluß hatte. Aristoteles entwickelte mit Hilfe dieser vier causae in Form eines Kreislaufs das Ursache-Wirkung-Prinzip. Die erste Ursache ist das stofflich Vorhandene, die dritte das hieraus geistig Anmutende, die zweite Ursache ist die kreative-subjektive Gestaltung, die vierte dann das letztendlich über alles Konkrete und Subjektive hinausgehend Erwirkte.

Diese causae korrespondieren mit den vier Quadranten eines Geburtshoroskops. Der erste Quadrant entspricht körperlichen Erscheinungen, materiellen Ressourcen und der Ausdrucksfähigkeit des Individuums. Der zweite Quadrant zeigt das Emotionale, künstlerisch-schöpferische Fähigkeiten und die Aussteuerung gegenüber der Umwelt. Geistige Öffnung gegenüber dem Ich und Bindung an das Du sowie das philosophisch-religiöse Moment finden sich in dritten Viertel des Kreises. Quadrant IV bündelt Folgerungen aus den vorhergehenden Quadranten, ist das Erwirkte und die Bedeutung, weist somit in die Zukunft.

In der Ausstellung soll den verschiedenen causae oder Quadranten inhaltlich und räumlich die divergierenden Aspekte und Persönlichkeiten des Grundthemas zugewiesen werden. Raum I zeigt Sternenglaube und -wissenschaft im 16. Jahrhundert (Melanchthon), Raum II ihre damaligen künstlerischen Ausdrucksformen (Dürer), Raum III die historischen Reibungs- und Berührungspunkte zu Glaube und Religion (Luther). Die verschiedenen Teilbereiche werden durch einen historischen Leitfaden zusammengehalten und führen zu Punkt IV, der als Quintessenz Melanchthons Einfluß und Wirkung auf Astrologen und Astronomen späterer Zeiten darstellt.



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3 - Ausstellungsdokumentation, inhaltliche Struktur

Quadrant I

  • Historischer Abriß über den Stand der Sternenwissenschaft in der frühen Neuzeit. [Präsentation von astronomischen Geräten, Sonnenuhren, Amillarsphären, Ephemeriden, Prudensischen Tafeln, Astrolabien, Jakobsstäbe]
  • Melanchthon in der Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Astrologen und Astronomen. [Bildnisse bzw. Erwähnung von Astrologen / Astronomen: Cardanus, Carion, Faust, Lichtenberger, Nostradamus Paracelsus, Reinhold, Rheticus, Schriftwechsel, Horoskopdeutung durch Johann Virdung von Haßfurt]
  • Astronomische und astrologische Übersetzungen und eigene Werke Melanchthons [Johannes de Sacrobosco, Claudius Ptolemäus, Initia Doctrine Physicae in der Auflage 1550, gedruckt von Hans Lufft]
  • Die Tätigkeit eines Astrologen und sein Handwerkszeug. [Darstellungen die Sternendeuter bei der Arbeit zeigen, Kalenderblätter, Tabellen, Berechnungen, Horoskope, Lehrbücher wie z.B. Praktika Teutsch und das Geburtsstundenbuch des M. Pegius, Fehldeutungen wie z.B. Carions Prophezeiung eines sintflutartigen Untergangs in Berlin]

Quadrant II

  • Historische Betrachtung zur Ikonographie der Renaissance- und Reformationskunst [Vom religiösen Andachtsbild zu Dürers Drahtziehermühle. Der Künstler als Wissenschaftler: Technik, Proportionslehre, astronomische Stiche].
  • Astrologie in der Kunst, vielschichtige Interpretationsmöglichkeit von Dürers Werken [Melencolia I, Apokalypse].
  • Massenweise Verbreitung von astrologischen Inhalten in Schrift und Bild nach der Erfindung des Buchdrucks. [Kalender, Flugschriften, medizinische Ratgeber usw.]
  • Auseinandersetzung der Kirche mit der Kunst. Melanchthon und Luther im Diskurs um das rechte Bild. [Darstellungen zum Bildersturm der Reformation, katholische versus protestantische Kunst in der Kirche]

Quadrant III

  • Historischer Abriß über Luther und die Reformation [Darstellungen aus der Reformationszeit z.B. Initialerlebnis Blitzeinschlag, Bildnis `Taufe Jesu mit in der Elbe bei Wittenberg']
  • Die ideologische Auseinandersetzung um die Reformation. Der Streit um Luthers Horoskop. [Luther / Papst in der Bildpropaganda: Christ - Antichrist. Luther als Hercules Germanicus - Luthers verschiedene Horoskope]
  • Die Stellung der Kirche zur Astrologie [Darstellungen mit astrologischen Symbolen in der christlichen Kunst z.B. die Evangelistensymbole, Luthers Betbüchlein mit Darstellungen der Tierkreiszeichen, Refomator Zwingli]

Quadrant IV

  • Melanchtons Einfluß auf die Sternenwissenschaft, Astrologen und Astronomen der Folgezeit [Bildnisse und Schriften von Astrologen und Astronomen wie z.B. Tycho Brahe in Hven, Johannes Kepler in Prag und Linz, Giordano Bruno in Rom, Genf und Venedig, evtl. John Dee in London, später Flamstedt in Greenwich, Newton in Cambridge]
  • Grafische Darstellung dieser Thematik an einer Europakarte. Dort sollen auch Reiserouten von Gelehrten, die Wittenberg aufgrund ihres Interesse an den Sternenwissenschaften besuchten, dargestellt werden.


Inhaltliche Struktur

Im ersten Abschnitt der Ausstellung soll ein kurzer Abriß über den Stand der Sternenwissenschaft der frühen Neuzeit gegeben werden. Ausgehend von dem neuen, revolutionären Weltbild des Nikolaus Kopernikus, zu dessen heliozentrischer Sichtweise sich u.a. Luther in seinen Tischreden äußert, werden Gemeinsamkeiten und Spannungen zwischen der Astrologie und Astronomie jener Zeit dokumentiert. Melanchthons verfolgte einerseits mit Interesse die neuen astronomischen Entwicklungen, erstellte andererseits aber selbst Horoskope, nach denen er sein Leben ausrichtet und die er mit Astrologen diskutierte. Im nächsten, dem zweiten Abschnitt wird ein kurzer Überblick über die künstlerische Deutung und Bedeutung der Astrologie im 16. Jahrhundert gegeben. Speziell an Beispielen aus dem Werk Dürers werden verschiedene Interpretationsmöglichkeiten eines Werkes (astrologisch und/oder christlich) angeboten.

Der dritte Abschnitt lenkt den Blick des Besuchers auf Luthers Stellung zur Astrologie und seinen Standpunkt und seine vielgestaltige Darstellung in diesem Zusammenhang. So erscheint er in der astrologischen Weissagung Lichtenbergers als Mönch mit Teufel, in der religiösen und politischen Propaganda als Antichrist, als ‘neuer’ Christus, oder als Hercules. In diesem Zusammenhang steht auch der Streit über Luthers Geburtszeit und die daraus folgenden verschiedenen zu ihm erstellten Horoskope.

Im vierten Abschnitt wird die Wirkungsgeschichte der astronomisch-astrologischen Ideen Melanchthons dokumentiert, sein Einfluß auf Zeigenossen und Schüler. Auch nach seinem Tode wurde seine Idee einer an christlicher Moral ausgerichteten Astrologie und -nomie aufgenommen. Daß es hierbei auch grundsätzlich um den Versuch geht, der sich damals entwickelnden Naturwissenschaft eine ethisch-moralische Orientierung zu geben, macht den Wissenschaftsphilosophen Philipp Melanchthon auch für die heutige Zeit so interessant.

Der sich durch die historische Gebäudestruktur des ehemaligen Augustinerklosters anbietende Kryptabereich (über eine Wendeltreppe im hinteren Teil der Kreuzgangs zu erreichen) liegt unter dem ganzen Ausstellungskomplex. Das dort präsentierte Diorama eines alten „heidnischen“, d.h. vorchristlichen Tempels für den Sonnengott Mitras zeigt, eingebettet in eine moderne Installation aus Klangelementen und visuellen Darstellungen, die kulturhistorische Entwicklungsgeschichte.


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4 - Fachliche Begleitung, Publikationen

Für die fachliche Begleitung des Ausstellungsprojekts danke ich Herrn Dr. Martin Treu, Direktor des Reformationsgeschichtlichen Museums Wittenberg, sowie Frau Edeltraut Wießner und Frau Karin Lubitzsch. Als Ausstellungskurator konnte ich für die Herausgabe des Kataloges „Melanchthons Astrologie - Der Weg der Sternenwissenschaft zur Zeit von Humanismus und Reformation, Drei-Kastanien-Verlag, Lutherstadt Wittenberg“ 28 nahmhafte Historiker, Theologen, Astronomen und Astrologen für wissenschaftliche Beiträge gewinnen. Und all jenen, die lieber einen romanartigen Erzählstil bevorzugen, sein mein Ende des Jahres 1997 erscheinendes Buch „Astrologie der Reformationszeit, Clemens-Zerling-Verlag, Berlin“ empfohlen.



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5 - Danksagungen

„Jedem Anfang liegt ein Zauber inne.“ Dieses geflügelte Wort des Astrologiefreundes Goethes, der in Dichtung und Wahrheit den eigenen Lebenslauf mit der Schilderung seines Geburtshoroskopes beginnt, trifft auch auf dieses Ausstellungsprojekt zu.

Da war zuerst einmal vor drei Jahren die große Offenheit der Historikerin Edeltraud Wießner, damals noch Direktorin des Melanchthonhauses Wittenberg, die mir auch nach ihrer Pensionierung mit vielen hilfreichen Informationen bei der Planung und Realisierung von Ausstellung und Katalog, der Suche nach Exponaten und vielem mehr zur Seite stand.

Die ersten Hinweise für ein gründliches Quellenstudium kamen in dieser Anfangsphase aus dem Brettener Melanchthonhaus von Kustos Dr. Stefan Rhein, von ihm erhielt ich auch den wichtigen Antiquariatsankauf eines 450 Jahre alten „Sacrobosco “ mit Vorwort Melanchthons. Für den Kauf selbst konnte ich hier in Berlin eine großzügige Spenderin finden, die anonym bleiben möchte. Sehr viel Mut machte mir im Anfangsstadium des Projekts auch der Berliner Historiker Prof. Dietrich Kurze. Es war nicht nur sein großes Wissen um Melanchthon, Luther und die Lichterberger-Prognostika, sondern auch der Respekt, den er als der akademische Experte mir als engagiertem Laien entgegenbrachte.

Nach der Integration des Melanchthonhauses in das Reformationsgeschichtliche Museum Lutherhalle Wittenberg wurde das Projekt von Dr. Martin Treu die Fittiche genommen, bekam den rechtlichen Rahmen und die Sicherheit eines Werkvertrages. Ich habe ihn in all den Jahren der Vorbereitungen seine Weitsicht schätzen gelernt. Mit ihm können auch unkonventionelle Ideen verwirklicht werden. Und letztlich konnte ich dann in der ‘heißen Phase’ der professionellen Umsetzung alle Ideen in eine Ausstellungskozeption auch auf die Erfahrung und das ästhetischen Gefühl der Papierrestauratorin Karin Lubitzsch sowie die Organisations- und Kommunikationskraft von Frau Ilona Kunze bauen.

Mein Dank gilt natürlich auch all jenen, die unter Verzicht auf Honorar Artikel für den Ausstellungskatalog geschrieben und zugleich auch durch Abbildungen oder wertvolle Hinweise zum Gelingen des Projektes beigetragen haben: Wittenbergs Stadthistoriker Heinrich Kühne, Soziologe und Astrologie-Kritiker Edgar Wunder, Dr. Günter Oestmann an der Hamburger Universität, der Mathematiker Rüdiger Plantiko in Nussloch, Potsdams Astronom Arnold Zenkert, Rostocks Ehrenbürgen und Astronomie-Didaktiker Prof. Manfred Schukowski, Astrologe Bernd A. Mertz in Gedenken, Ingolstadts Apian-Ausstellungsmacher Dr. Karl Röttel, Bildhauerin Almut Heer in Hamburg und Melanchthonbüsten-Kenner Otto Kammer, Barockmusik-Expertin Dr. Ingeborg Stein in Bad Köstritz, Kirchenhistoriker Prof. Reinhart Staats an der Kieler Universität, Renaissance-Kennerin Prof. Paolo Zambelli am philosophischen Institut der Universität Florenz, Theologe und Astrologe Felix Straubinger in Basel, Krzysztof Pomian am Pariser Centre de Recherches Historiques, Niederaltaichs Benediktinerpater Dr. Gerhard Voss, Dipl. Päd. und Astrologe Christoph Schubert-Weller in Bad Boll, Theologe und Jungscher Analytiker Dr. Helmut Hark in Karlsruhe, Prof. Irmgard Höß in Nürnberg, Dr. phil. habil. Günther Mahal in Knittlingen, Dr. Gabriele Spitzer und an der Staatsbibliothek Berlin Unter den Linden, Prof. R. Hansen am Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin, Dr. Friederike Bookmann an der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in München, Olivia Barclay Q.H.P. in London und Dr. Ralf T. Schmitt vom Institut für Mineralogie am Berliner Museum für Naturkunde.

Ferner möchte ich mich für die Unterstützung des Projekts recht herzlich bedanken bei: Chefredakteur Armando Bertozzi bei ‘Astrologie Heute’ in Zürich, Pastor i. R. Siegfried Böhringer, Herbert Böss von der Kosmobiologischen Akademie Aalen, Astrologe Tony Bonin in Bad Wörishofen, Dr. Bursche und Frau Dr. Mundt am Kunstgewerbemuseum Berlin, Astrologe Nicholas Campion von der Zeitschrift Culture and Cosmos im britischen Bristol, Planetenton-Forscher Hans Cousto in Berlin, Dipl. Psych. Ingo Dammer in Köln, Sally Davis im Sekretariat der Astrologers Association of Great Britain in London, Astrologe Wolfgang Döbereiner in München, Heilpraktiker und Astrologe Dr. Baldur Ebertin in Bad Wildbach, Theologe Dr. Günther Frank in Erfurt, Thomas Fräsdorf von der Elbe Druckerei Wittenberg, D. J. Hall an der Cambridge University Library, Lisa Harris von der National Gallery in London, Steffen Hoffmann an der Universitätsbibliothek Leipzig, Chefredakteur Markus Jehle von Meridian in Freiburg i. Br., Thomas J. Klamm von astrologix.de in Hamburg, Claudia Kligmann am Museum der Bildenden Künste Leipzig, Prof. Dr. Eberhard Knobloch am Institut für Wissenschafts- und Technikgeschichte der Technischen Universität Berlin, Dr. Hans-Theodor Koch in Merseburg, Astronom Rolf König am Bruno-Bürgel-Planetarium in Potsdam, Astrologe und Altphilologe Lars Steen Larsen in Kopenhagen, Prof. Lelgemann am Institut für Geodäsie der Technischen Universität Berlin, Herrn Ignaz Lins in Münster, Prof. Dr. Dieter Lohmeier an Schlewig-Holsteins Landesbibliothek in Kiel, Elisabeth Lundin vom Tycho-Brahe-Projekt im schwedischen Landskrona, Archivarin Dr. Dorothea McEwan am Warburg Institut der Universität London, Frank Meyer-Fembach in Berlin, Chefredakteurin Grazia Mirti bei Linguaggio Astrale in Turin, Dr. Ulrich Montag an der Bayerischen Staatsbibliothek, Unternehmensberater Peter Müller in Paris, Prof. Dr. Wolf-Dieter Müller-Jahncke in Heidelberg, Dr. Mark Nicholls an der Universitätsbibliothek Cambridge, Gunnel Olsson bei der Landskrona Kulturförvaltning, Archivar Adam Perkins am Royal Greenwich Observatory, Dr. Platen an der Kustodie der Universität Jena, Dr. Rohrlach an der Berliner Stadtbibliothek, Bibliothekar W.F. Ryan am Warburg Institut der Universität London, Heilpraktiker und Astrologe Thomas Schäfer M.A. (phil.) in Eppenheim, Dipl.-Hist. Joachim Schardin am Staatlichen Mathematisch-Physikalischen Salon Dresden, Dr. Erich Schleier an der Gemäldegalerie der Staatlichen Museen zu Berlin, Herrn Schmidt von der Puppentheatersammlung Radebeul der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Dr. Bernhard Schnackenburg an der Gemäldegalerie Alte Meister in Kassel, Pastor Matthias Schollmeyer in Bülzig bei Wittenberg, Dr. Ralf-Torsten Speler an der Kustodie der Martin-Luther-Universität Halle, Bibliothekarin Erika Schulz an der Bibliothek des Evangelischen Predigerseminars Wittenberg, Herrn Thieme von der Wilhelm-Weber-Gesellschaft in Wittenberg, Walter Thüringer an der Melanchthon-Forschungsstelle der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Astrologe Gilbert Tj¢rnum in Kopenhagen, Dr. Alois Treindl von Astrodienst AG Zürich, Stephan Utpatel am Geheimen Staatsarchiv in Berlin, Peter Venus von der Werbe- und Projektagentur Venus & Klein in Berlin, Dipl. Psych Richard Vetter in Berlin, Astrologe Alexander von Vietinghoff in Berlin, Bibliothekarin Iruta Völlger an der Francisceumsbibliothek Zerbst, Dr. Vorsteher am Deutschen Historischen Museum Berlin, Herr Helmut Werner am Württembergischen Landesmuseum Stuttgart, Prof. Dr. W. Wildgen am Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften der Universität Bremen, Prof. Alex Wittendorff am Historischen Institut der Kopenhagener Universität, Bibliothekarin Petra Wittig am Reformationsgeschichtlichen Museum Lutherhalle Wittenberg, Cornelia Wolf an der Handschriftenabteilung des Staatsbibliothek Berlin Unter den Linden, Clemens Zerling in Berlin, last not least Prof. Helmut Ohloff sowie vielen anderen, die hier namentlich nicht aufgeführt worden sind.

Möge ihnen durch die Ausstellung und den begleitenden Katalog gezeigt werden, daß sich die Mühen der letzten drei Jahre gelohnt haben, mögen sich alle Ausstellungsbesucher und Kalatogleser von den Sternenwissenschaften der Reformationszeit bezaubern lassen!


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6 - Überregionale Perspektiven ab 1998

Nach einer Dauer von 3 Monaten in Wittenberg sollte die Sonderausstellung auch für andere Häuser zur Verfügung stehen. Konkret geplant sind bereits jetzt: Faust-Museum in Knittlingen (Württemberg) und AA-Jahreskonferenz in Chester (Großbritannien). In Form einer Wanderausstellung mit unterschiedlicher Größe und unterschiedlichem Schwerpunkt in der Thematik kann sie anderen Einrichtungen zur Verfügung gestellt werden. Der größte Teil der Exponate ist dem Projekt gespendet bzw. vom Ausstellungsmacher privat erworben worden. Es ist geplant, das Projekt als Wanderausstellung an vielen verschiedenen Orten zu zeigen. Es handelt sich dabei nicht um eine kommerzielle „Esoterikmesse“, sondern um ein wissenschaftlich fundiertes historischen Projekt, das anspruchsvoll aufgemacht ist. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, Vorschläge für eine Exposition in stilvollen Räumen nehmen wir gerne entgegen!

Außerdem werden natürlich auch gerne Ausstellungsgegenstände angenommen, als da wären: Faksimiles oder Originale alter astrologischer Bücher, Drucke, Holzschnitte, alte Horoskope, Nachbauten oder Originalteile von astronomischen Gegenständen wie Astrolabium, Armillarsphäre, Jakobsstab etc. bzw. Geldspenden für die Reproduktion alter astrologischer Gemälde auf Ausstellungsformat.


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7 - Kurzdarstellung der Exponate

Mit einem Stern * versehene Eintragungen weisen auf Reproduktion bzw. Nachbauten hin.


I. Causa materialis - Die Sternenwissenschaften

In Melanchthons Zeit gab es noch kein Fernrohr, und die Sternenwissenschaftler der Reformationszeit trennten nicht Astronomie von Astrologie.

1.1.1 Glow in the Dark - modernes Planetenmobile
1.2.1 Widder, Stier und Zwillinge aus der Astronomia Teutsch von 1578*
1.2.2 Modernes Fernrohr, um 1910
1.2.3 Moderne Astrolab-Wanduhr nach klassischer Manier
1.3.1 Rektorenszepter der Wittenberger Universität Leucorea, 1509*
1.3.2 Mahgrebinisches Astrolabium. 13. Jahrhundert
1.3.3 Tellurium (Planetarium) nach John Rowley
1.3.4 Kompendium astronomischer Instrumente
1.3.5 Quadrant auf Holzsockel*
1.3.6 Pappfernrohr Italien. frühes 18. Jahrhundert
1.3.7 Nocturnal von 1660*
1.3.8 Astrolabium Galileo Galilei
1.3.9 Weltglobus, 16. Jh.*
1.4.1 Librum Statutorum Academiae Witebergensis, 1632
1.4.2 - 1.4.18, 1.4.20-21: Astrologische und astronomische Werke von Al-Biruni*, Albumasar, Francisco Petrarca*, Philipp Melanchthon, Johannes de Sacrobosco, Claudius Ptolemäus*, Johannes Stoeffler, Regiomontanus*, Joachim Camerarius, Erasmus Reinhold, Nicolaus Copernicus, Hans Orth von Bacharach, Johannes Schöner*, Guido Bonatus* und Claude Dariot.
1.4.19 Homannscher Weltatlas von 1758
1.5.1 Andreas Cellarius: PLANISPHERIVM PTOLEMAICVM... Amsterdam 1660*
1.5.2 Andreas Cellarius: PLANISPHERIVM COPERNICANVM... Amsterdam 1660*
1.6.1 Philipp Melanchthon: Gründungshoroskop der Wittenberger Universität auf den 17.10.1502 um 9.45*
1.6.2 Portrait des Johannes Stoeffler aus seinen Ephemeriden von 1532*
1.6.3 Handschriftliche Notiz in den Ephemeriden den Johannes Stoeffler
1.6.4 Erasmus Reinhold: Melanchthons Horoskop auf den 16.2.1497, 19.20*
1.6.5 Philipp Melanchthon: Manuskript der Initia doctrine physicae.
1.6.6 Philipp Melanchthon: Horoskop des Johann Carion auf den 22.3.1499,13.46*
1.6.7 Johann Carion: Vaticinum auf Joachim I. (Progressionen für das Jahr 1532)*
1.6.8 Johann Carion: Revolution für Herzog Albrecht von Preußen (Solar für 1529)*
1.6.9 Sternbild Fernrohr aus einem Himmelsatlas des 19. Jahrhunderts*
1.6.10 Caspar Schopp: Cursus Mathematicus. Band 4, 1661*
1.6.11 Johannes Stoefflers Himmelsglobus. Justingen 1493*
1.6.12 Sebastian Münster: Horogiographia. Basel, 1533*
1.6.13 Eneo Vico: Schlacht bei Mühlberg*
1.7.1 Historische Deutung des Melanchthon-Horoskops
1.7.2 Moderne Deutung des Melanchton-Horoskops
1.7.3 Philipp Melanchthon: Oratio de Dignitate Astrologiae


II. Causa formalis - Himmlische Künste

Symbole und Zeichen wurden oft in der Kunst verwendet. Die Deutung ist jedoch nicht immer einfach: Dürer schuf humanistische Sinn- und Denkbilder, Cranach zeigte die Würde des Sternendeuters, Schaffner baute die ganze Palette himmlischer Deutungskunst in ein repräsentatives Gemälde.

2.1.1 Martin Schaffner: Tischplatte für Asymus Stedelin, 1533*
2.2.1 Krebs, Löwe und Jungfrau aus der Astronomia Teutsch von 1578*
2.2.2 Almut Heer: Philipp Melanchthon. Hamburg 1997
2.3.1 Römische Merkur-Statuette 1. Jh. v. Chr.*
2.3.2 Alabaster-Statuette nach Botticellis Gemälde “Geburt der Venus”
2.3.3. Modelle der 5 Platonischen Körper
2.4.1 Peter Apian: Kauffmanns-Rechnung. Ingolstadt, 1527*
2.4.2 Martin Luther: Geystliches Gesangsbüchlein. Wittenberg, 1524
2.5.1 Andreas Cellarius: SITVA TERRAE CIRCVLIS COELISTIBUS. Amsterdam,1660
2.6.1 David Conrad: Heinrich Schütz. Kupferstich von 1662*
2.6.2 Augustus John: Portrait des Heinrich Schütz. Kupferstich, 1627*
2.6.3 Hans Holbein: The Ambassadors. 1533*
2.6.4 Sandro Botticelli: Geburt der Venus. Florenz, Ufficien 1482*
2.6.5 Albrecht Dürer: Reiter der Apokalypse Nürnberg
2.6.6 Albrecht Dürer: MELENCOLIA I. Nürnberg, 1514
2.6.7 Caprarola - Palazzo Farnese*
2.6.8 Portrait des Nicolaus Copernicus*
2.6.9 Portrait des Lucas Gauricus*
2.6.10 Portrait des Hieronymus Cardanus*
2.6.11 Portrait des Iacobus Milichius. Holzschnitt 1559*
2.6.12 Lucas Cranach der Ältere: Portrait Johann Carions, 1530*
2.6.13 Monogrammist ISI: Portrait des Nicolaus Prugner, 1546*
2.6.14 Caspar van der Borcht: Portrait des Landgrafen Wilhelm IV. von Hessen-Kassel mit Tycho Brahe, 1577*
2.6.15 Portrait des Jenaer Astronomieprofessors Heinrich Hoffmann, 1619*
2.6.16 Johann Crüger: Synopsis musica, continens rationem constitutiendi & componendi ... Berlin: Kally 1630*
2.6.17 Die Musik des Mysterium Cosmographicum
2.6.18 Epistulae ad Johannes Kepplerum von 1751


III. Causa efficienz - Horoskope im Christentum

Der Christ Melanchthon deutete Horoskope. Sein Freund Luther hingegen baute seinen Glauben einzig auf die Bibel. Um die Reformation zu unterstützen, druckten sie die alte Lichtenberger-Prognostica noch einmal. Später dann deutet der katholische Bischof Gauricus das Lutherhoroskop auf zweifelhafte Weise.

3.1.1 Christus mit Evangelistenzeichen, St. Nikolai. Stralsund*
3.2.1 Waage, Skorpion und Schütze aus der Astronomia Teutsch von 1578*
3.2.2 Prämonstratenserkreuz im Dom von Havelberg*
3.3.1 Astrodial-Horoskopscheibe des Weltuntergangshoroskop von 1527
3.3.2 Lithophanie der Straßburger Münsteruhr von 1530
3.3.3 Gerhard Marcks: Martin Luther. 1930*
3.3.4 Marionette „Mönch“. 19. Jh.
3.3.5 Marionette „Teufel“. 19. Jh.
3.3.6 J. G. Neumann: Faustbuch. 1693*
3.4.1 Georg Lemberger: Schöpfung. 1540
3.4.2 Erasmus Reinholds Horoskopbuch. 16. Jh.
3.4.3 Hieronymi Cardani Medici mediolanis libelli due. Nürnberg, 1543
3.4.4 Weissagung Johannis Lichtembergers. Unterricht Doktor Martini Luthers. Wittenberg, 1527
3.4.5 Johannes Garcaeus: Astrologiae Methodus. Basel, 1570*
3.4.6 Lucas Gauricus: Tractatus Astrologicus. Venedig, 1552*
3.4.7 Luthers Gebetbuch mit astrologischem Kalenderteil von Erasmus Reinhold. Wittenberg, 1543
3.5.1 Andreas Cellarius: COELI STELLATI CHRISTIANI AEMISPHAERIUM POSTERIUS. Amsterdam, 1660*
3.6.1 Lucas Cranach d. Ä.: Der Sterbende. 1518*
3.6.2 Leonardo da Vinci: Abendmahl. Mailand, Refektorium Chiesa die Santa Maria della Grazzie. 1497*
3.6.3 Albrecht Dürer: Mondsichelmadonna mit Evangelist Johannes. 16. Jh.
3.6.4 Astronomische Uhr im Dom zu Münster*
3.6.5 Astronomische Uhr in der Marienkirche Rostock*
3.6.6 Astronomische Uhr in der Nikolaikirche Stralsund*
3.6.7 Niederaltaicher Horoskopstein*
3.6.8 C. Meyer: Portrait des Huldreich Zwingli. 16. Jh.
3.6.9 Philipp Melanchthon: Horoskop Luthers auf den 22.10.1484, Eisleben 21.00*
3.6.10 Philipp Melanchthon: Horoskop Luthers auf den 10.10.1483, Eisleben 22.00*
3.6.11 Lucas Cranach d. Ä.: Josua im Harnisch. Aus: Martin Luther: Das Ander teyl des alten testaments. Wittenberg: Cranach-Döring 1524*
3.6.12 Christoph von Sichem: Mephistopheles / Ioan Faustus. 1677*
3.6.13 Oratorium und Laboratorium eines Wahren Alchemisten*
3.6.14 Albrecht Dürer: Maria auf der Mondsichel*
3.7.1 Deutung des von Lucas Gauricus erstellten Lutherhoroskopes

IV. Causa finalis - Nachfolger und Wirkungsgeschichte

Tycho Brahe, Johannes Kepler und Galileo Galileo waren Astronomen, zugleich auch Astrologen. Sie und die vielen Schüler Melanchtons (u.a. Erasmus Reinhold, Caspar Peucer, Heinrich Rantzau) ließen sich vom offenen Geist der Wittenberger Universität Leucorea inspirieren, erforschten die Sternenwelt und deuteten zugleich Horoskope.

4.1.1 Strass-Kugel, beleuchtet
4.2.1 Steinbock, Wassermann und Fische aus der Astronomia Teutsch von 1578*
4.2.2 Sonnenuhrenhaus
4.2.3 Sonnenquadrant
4.2.4 Johann Püchler: Astrolog.Tafelbild für den Rat der Stadt Wittenberg. 1665
4.3.1 Modell Pastor. Genom-Sonnenuhr im Taschenformat*
4.3.2 Modell Kepler. Klappsonnenuhr*
4.3.3 Melanchthons Sonnenuhr*
4.3.4 Ringsonnenuhr Augsburg, 1718*
4.3.5 Hans Tucher: Viereckige elfenbeinerne Klappsonnenuhr mit Kompaß. 1579
4.3.6 Michael Coignet: Runde messingne Tischsonnenuhr mit Kompaß. 1604
4.3.7 Scarab Sundial
4.3.8 Jakobsstab*
4.3.9 Bronzemedaille 1910 (v. E. Torff) auf das Erscheinen des Halleyschen Kometen
4.3.10 Sahara-Meteorit
4.3.11 Tycho Brahes Schloß Uraniborg*
4.3.12 Sternwarte Rundetårn*
4.3.13 Leonard Thurneysser: Astrolobientafeln. Berlin um 1580
4.3.14 Heinrich Rantzau: Planetentafeln. 1572
4.3.15 Nierenförmige Blutschale zu Aderlassen
4.3.16 Würfelförmiges Schröpfschneidegerät
4.3.17 Medizinisches Amulett nach Paracelsus, 1540*
4.3.18 Arabische Tierkreiszeichenmünzen
4.3.19 Medizinisch-magisches Amulett-Signum Salomonis.
4.4.1 - 4.4.13 Astronomische und astrologische Werke von Paul Eber, Caspar Peucer, Peter Apian, Martin Pegius, Heinrich Rantzau, Johannes Kepler, Johannes Kepler, Erasmus Schmidt, Johann Carion, Philipp Melanchthon u.a.m.
4.5.1 Andreas Cellarius: PLANISPHERIVM BRAHEVM ... Amsterdam, 1660
4.6.1 - 4.6.46 Briefe, Horoskope, Grafiken und Portraits von Caspar Peucer*, Tycho Brahe*, Heinrich Rantzau*, Peter Cnemiander*, Leonhard Thurneysser, Johannes Sager*, Tilmann Stella von Siegen*, Galileo Galilei*, John Dee*, Johannes Kepler*, Rudolf II.*, John Flamsteed*, der Greenwich-Sternwarte*, Ernst Florenz Friedrich Chladni*, Giordano Bruno* und William Hogarth

0. Experimentalraum in der Krypta

0.1.1 Floureszierender Sternenhimmel
0.2.1 Diorama eines Mithras-Tempels. Original in Ostia (Italien). 2.Jh.n.Chr.
0.2.2 Röhren-Gongspiel Planetenton Pluto (Cis)
0.3.1 Klangspiel Modell Luna
0.4.1 Zodiak, auf den Boden gezeichnet, nach Faust-Buch von Marlow

8 - Liste der offiziellen Sponsoren

Wir danken den im Folgenden aufgeführten Förderern des Ausstellungsprojekts recht herzlich. Ein Großteil der wertvollen Produkte kann auch direkt von den Firmen käuflich erworben werden. Beachten Sie hierzu die angegebenen Adressen!

• Lithophanie der Straßburger Münsteruhr von 1530: Porzellan-Kunst-Cabinet, Spandauer Str. 27/29, 10178 Berlin, Tel/Fax 030 24 25 677
• Replikate von Merkur-Statuette (1.Jhdt.v.Chr.) und Ringsonnenuhr (ca. 1720): Carl E. Schünemann KG, Buch- und Kunstverlag, Postfach 106067, 28060 Bremen, Tel.: 0421 369 030, Fax: 0421 369 0339
• Faksimile des Tractatus Astrologicus von Lucas Gauricus, Venetiis MDLII: Rüdiger Plantiko, Konrad-Adenauer-Ring 2. 69226 Nußloch.
• Astrolab-Wanduhr nach klassischer Manier als Leihmodell: Herr Brungs, Astroscopia, Dosfeld 16, 26904 Börger, Tel. & Fax: 05953 586
• Armbanduhr Astrolabium Galileo Galilei (Vorbild: Vaticinische Uhr ,Rom): Ulysse Nardin SA, 3 Rue du Jardin, CH - 2400 Le Locle, Tel.: 0041 329 315677, Fax: 0041 329 315691
• Für Reproduktionen von Drucken spendete DM 2.000 Herr Thieme-Garmann (medizinischer Astrologe, dessen Vorfahren in Wittenberg studierten), Ul. Kosowa 23, PL - 66015 Przylep, Tel.: 0048-68-268975, Fax: 0048-68-2
• Großmodell Planetenton Jupiter als Leihgabe: Ingo Siddharta Hammerich, Wu Wei - Klang und Kunst, Düvelsbeker Weg 33, 24106 Kiel, Tel.: + Fax: 0431 - 309 63
• Für eine Originalausgabe des Libellus de Sphaera, cum praefatio Philippe Melanthonis, Wittenberg 1549 spendete eine Buchpatin aus Berlin, die namentlich nicht in Erscheinung treten möchte, 2.000,- DM.
• Zwei aus Originalplatten erstellte Dürer-Kupferstiche: Bundesdruckerei GmbH, Oranienstr. 91, 10958 Berlin, Tel.: 030 25 98 0
• Faksimile von J. G. Neumanns Faustdruck 1693: Faust-Archiv, Kirchplatz 2, 75438 Knittlingen, Tel.: 07043 373 70 Fax: 07043 37371
• Für die Großbild-Reproduktion eines sich in der Kasseler Gemäldegalerie Alte Meister befindenden Himmelsbildes von Martin Schaffner (1477 - 1546) spendete der Hamburger Kaufmann Uwe Hölscher 1.000,- DM.
• Replik eines Paracelsus-Medaillons aus dem 16. Jahrhundert: Ganesha Amulette und Symbolschmuck, Britta Hesse, Im Rosenhof 42a, 42859 Remscheid, Tel.: 0172 361 64 05, Fax: 06032 35787
• Faksimiles von Guido Bonatus, Anima Astrologiae, (1675), Judgement of the Stars, Dariot (1583), Reprint von Al-Biruni, Art of Astrology, (1029): Deborah Houlding, Ascella Publications, 3 Avondale Bungalows, Sherwood Hall Rd., Mansfield, Notts. NG18 2NJ- UK, Tel.: 0044 1623 634012, Fax: 0044 1623 422 676
• Klangspiel Modell Luna gemäß Keplers Planetenharmonien: Firma Schneider, Postfach 1430, 37107 Duderstadt, Tel.: 05527 4565, Fax: 05527 4522
• Alabaster-Büste nach Modell von Botticelli, Geburt der Venus, um 1478: Alabaster, Licht und Erde, Mauro Di Girolamo, Rönnesstr. 19, 14057 Berlin, Tel. und Fax: 030 322 36 52
• Leihgabe einer Bronze-Büste Melanchthons: Bildhauerin Almut Heer, Moorburger Elbdeich 263, 21079 Hamburg, Tel.: 040 740 17 56
• Drucke aus den astrologischen Werken von Paracelsus: Armando Bertozzi, Chefredakteur von ASTROLOGIE HEUTE, Albisriederstrasse 232, CH - 8047 Zürich, Tel.: 0041 1 493 5130 Fax: 0041 1 493 5135
• Faksimile-Ausgabe des Geburtsstundenbuches von Pegius, Basel 1586: Iso Karrer, psych. Astrologe, In den Ziegelhöfen 133, CH - 4054 Basel, Tel. und Fax: 0041 61 302 1887
• Faksimile des Regiomontanus-Kalenders, Nürnberg um 1478: Tim Reeves, CosmoWorld GmbH, Reismühler Weg 1, 82131 Gauting, Tel.: 089 850 4282, Fax: 089 850 8699
• Astrodial-Horoskopscheibe für die Ortskoordinaten von Wittenberg: Laurids Pedersen, Electric Ephemeris, Stubberupvej 14, DK - 4880 Nysted, Tel.: 00455387 1557 und Fax: 00455387 1601
• Horoskope von Galileo Galilei und Schriften über dessen astrologische Arbeiten von Grazi Mirti, Vorsitzende des Italienischen Astrologenverbandes CIDA und Direktorin von Linguaggio Astrale, Via G. Collegno 12bis, I - 10143 Torino, Tel. = Fax (011) 437 61 92
• Das Faksimile eines astrologisch-medizinischen Ratgebers aus dem 15. Jahrhundert stellte als Leihgabe zur Verfügung: Faksimile Verlag Luzern, Maihofstr. 25, CH - 6000 Luzern 6, Tel.: 004141 4200380 Fax 004141 4200606
• Eine Reihe von Farbfotografien vom der astronomischen Uhr in Münster schenkte samt Veröffentlichungserlaubnis des Gemeinde-Kirchenrates Herr Ignaz Lins, Habichtshöhe 78a, 48151 Münster.
• Kristallähnliche Strass-Kugel von Michael Gebauer, Kristall-Buchhandlung, Esoterik und Psychologie, Weimarer Str. 16, 10625 Berlin, Tel.: 030 313 8793, Fax 030 312 2285
• Übersetzung des Werkes “Opusculum Astrologicum” von Project Hindsight, 532 Washington Street, Cumberland Maryland 21502. Fax: 001301-724-3003; Phone: 001301- 722-5140; e-mail: 102520.2353@compuserve.com
• Übersetzung des Werkes “Astrologica Gallica” von Jean-Baptist Morin aus dem Jahre 1661 von Herrn Reinhardt Stiehle, Chiron-Verlag, 72109 Mössingen, Tel.=Fax 07473-24267
• Eigens zur Information von Besuchern und Werbung von Sponsoren für die Ausstellung wurde http://astrologix.de/melanchthon geschenkt von Thomas J. Klamm, Paul-Sorge-Str. 205, 22455 Hamburg, Tel.: 040 551 87 48, Fax: 040 551 01 99


© Copyright 1997 - J.G.H. Hoppmann / astrologix by Thomas J. Klamm - Letzte Änderung am 16. November 1997