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"Astrologische Weltanschauungskräfte und Kulturepochen"
Das Forum "Astrologie: Allgemein" dient dem Gedankenaustausch über astrologische Themen, Fragen und Gedanken, die nicht einem der Spezialforen zuzuordnen sind. Für Kritik am Forum steht "astrologix: Allgemein" zur Verfügung. Für den (ggfls. auch) "nichtastrologischen Plausch" (ndtsch.: Smalltalk) existiert das eigens eingerichtete "Lupoforium".
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Ausgangsbeitrag

Willi (1417 Beiträge) EMail an Willi senden Private Nachricht an Willi senden Userprofil ansehen IP Addresse des Verfassers ansehen
27-Jan-10, 10:48 Uhr (MEZ)
"Astrologische Weltanschauungskräfte und Kulturepochen"
Hallo,

es gibt ja schon einige Nachschlagewerke über das Wissen der indischen, chinesischen und westlichen Astrologie.

Ich nenne als Beispiel das hervorragende Nachschlage-Werk. von Anistatia Miller/Jared Brown

http://www.astronova.de/Shop/8301--~Shop~produktdetails.html?primary=236547


Es ist gewissermaßen eine Rückschau in die Analen der Vergangenheit, die aber immer noch die heutige Astrologie prägt.

Ist sie ausgeschöpft und werden neue Ideen und Inspiration die zukünftige Kosmologie in einem neuen Licht erscheinen lassen?

Vielleicht ist sie schon keimhaft da und ich möchte auf einige noch unbekanntere Strömungen aufmerksam machen.

Ein großer Strom bildet sich aus vielen Nebenflüssen und die 12 astrologischen Weltanschauungen bilden das Gerüst der Kosmologie?

Dazu eine kleine Informations-Auswahl für jene, die ihren astrologischen Horizont erweitern möchten.

http://www.antares.ping.de/archetyp.htm

http://www.anthroposophia-de.de/index.php?option=com_content&view=article&id=194&Itemid=367

http://www.astrologix.de/artikel/geschichte/hartmann04.html

http://www.astrobiografie.de/bausch/artikel_sternzeit.php

http://wiki.anthroposophie.net/Kulturepochen


Freundliche Grüße

Willi

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 Themenübersicht

  Betreff     Verfasser     Datum und Zeit     ID  
 RE: Astrologische Weltanschauungskräfte und Kulturepochen Peer 28-Jan-10 20:10 Uhr 1
   RE: Astrologische Weltanschauungskräfte und Kulturepochen Willi 29-Jan-10 00:15 Uhr 2
       RE: Astrologische Weltanschauungskräfte und Kulturepochen Peer 29-Jan-10 10:31 Uhr 3
           RE: Astrologische Weltanschauungskräfte und Kulturepochen Willi 29-Jan-10 16:31 Uhr 4
               RE: Astrologische Weltanschauungskräfte und Kulturepochen Peer 03-Feb-10 08:58 Uhr 5
                   Formen der Astrologie Willi 04-Feb-10 14:35 Uhr 6
                       RE: Formen der Astrologie Peer 06-Feb-10 10:22 Uhr 7
                           RE: Formen der Astrologie Willi 07-Feb-10 12:06 Uhr 8
                               RE: Formen der Astrologie Peer 08-Feb-10 10:38 Uhr 9

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Antworten

Peer (3630 Beiträge) EMail an Peer senden Private Nachricht an Peer senden Userprofil ansehen IP Addresse des Verfassers ansehen
28-Jan-10, 20:10 Uhr (MEZ)
1. "RE: Astrologische Weltanschauungskräfte und Kulturepochen"
Hallo Willi,

das Thema "Epochen" ist natürlich was für mich

>http://wiki.anthroposophie.net/Kulturepochen

und sein Vortrag vom 8.01.1918.

Wird Rudolf Steiner mit seiner Astrologie auf die Deutung bezogen irgendwo konkreter, vielleicht nachlesbar in Heinz Herbert Schöfflers "Rudolf Steiner und die Astrologie" ?

>Ist sie ausgeschöpft und werden neue Ideen und Inspiration die
>zukünftige Kosmologie in einem neuen Licht erscheinen lassen ?

Da wird es wohl immer wieder kleine oder komplette ganze Systeme neu geben wie z. B. seit dem 17.01.1986 das interessante "Human Design System":

http://www.humandesignsystem.cc/

Liebe Grüße,

Peer

http://www.astro-api.ch/

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Willi (1417 Beiträge) EMail an Willi senden Private Nachricht an Willi senden Userprofil ansehen IP Addresse des Verfassers ansehen
29-Jan-10, 00:15 Uhr (MEZ)
2. "RE: Astrologische Weltanschauungskräfte und Kulturepochen"
LETZTE BEARBEITUNG AM 29-Jan-10 UM 00:18 Uhr (MEZ)

Hallo Peer.

>Wird Rudolf Steiner mit seiner Astrologie
>auf die Deutung bezogen
>irgendwo konkreter, vielleicht nachlesbar in
>Heinz Herbert Schöfflers "Rudolf
>Steiner und die Astrologie" ?

Herbert Schöffler ist ja schon länger Tod. Ich hatte ihn mal vor ca. zwanzig Jahren während eines Astrologieseminars erlebt. Er war Mediziner und er bevorzugte die klassische Astrologie.

Er untersuchte Beispielweise die Lebensläufe von Mozart und Goethe mit der einfachen Transit-Astrologie.

Er war sehr orientiert an Wilhelm Knappich, Nikolaus von Sementowski-Kurilo und vor allem an Walter Koch.

Diesen Persönlichkeiten begegnete er auch wohl in jungen Jahren.

Seine Veröffentlichungen im Edition Astrodata-Verlag waren nicht von der Anthroposphie beeinflusst. Aber auch sonst war er mit den Angaben Rudolf Steiners sehr vorsichtig. Ich schätzte überhaupt seine nüchterne Arbeitsweise.

Es mag kurios erscheinen, aber er versuchte eigentlich die Anthroposophen wieder für die Astrologie zu erwärmen.

Hatte doch der Meister zu seiner Lebenszeit Anfang des 20. Jh. sich häufiger kritisch zu der damaligen Astrologieszene geäußert, so verstanden es seine Anhänger als allgemeine Kritik an die Astrologie. Dem war aber nicht so, jedenfall s stand in der allgemeinen Anthroposophen-Szene die Astrologie auf dem "Index".

Ich würde daher sagen, seine Bücher „Gibt es eine anthroposophische Astrologie?“ und „Rudolf Steiner und die Astrologie“ waren eher für die Anthroposophen geschrieben.

Für einen Außenstehenden sind sie nicht so leicht zu verstehen, wie überhaupt Steiners Angaben zur Astrologie eine schwere „Kost“ ist. Sie „passt“ nicht in die üblichen Astrologiesysteme, obwohl manche sich darum bemühen.

Besonders gelungen erscheinen mir die Werke von Gisela Gorrissen. „ Astroposophie des Tierkreises und der Planeten. Der Mensch im Spannungsfeld zwischen Kosmos und Erde.“. Oder „Astrologie aus anthroposophischer Sicht“.

Desweiteren Klaus Schäfer-Blankenhorn "Das Horoskop als ein Weg zur Freiheit"

Dann ist zu empfehlen der Amerikaner Willi O. Sucher, der sich besonders mit den Plantetenknoten in ihrer tieferen Bedeutung befasste.

Ja und Robert A. Powell kennst du ja ein wenig, der die Siderische und Hermetische Astrologie in sehr eigener selbstständiger Manier verwendet unter Einbindung der Reinkarnationsforschung. Ein Verstehen ist aber an intensiven Vorkenntnissen gebunden.

Nicht zuletzt Ulrike Voltmer arbeitet auch an sehr eigenständigen Astrologie-Projekten, welche teilweise stark von der Anthroposophie inspiriert sind. Zum Einstieg ist ihr Buch „Wie frei ist der Mensch - Über Möglichkeiten und Grenzen der Astrologie“ zu empfehlen.

Es wären noch viele andere Autoren zu nennen.

Wenn du diese Bücher ein wenig studierst, wird du sehen, dass die astrologische Systemgebundenheit nicht zwingend ist, damit

>Da wird es wohl immer wieder
>kleine oder komplette ganze Systeme
>neu geben..

nicht mehr erforderlich ist. Sondern wieder mehr die Hinwendung zur intuitiven Wahrnehmungs-Sternenkunde.

Alles andere sind Modifizierungen und fördern die Kreislauf -Gebundenheit aus der sich der Mensch befreien oder unter Zwang mechanisieren wird bis zur Austreibung des Geistes. Das geschieht aber erst in fernen Epochen.

wie z. >B. seit dem 17.01.1986 das
>interessante "Human Design System": >
>http://www.humandesignsystem.cc/

Dieses System kann man als vorläufigen Höhepunkt einer komplexen Mischung aus Astrologie und I Ging betrachten.

Anfangs inspiriert und dann verstandesbetont mathematisiert, würde ich vorsichtig sagen.

Sehr teuer , aber erstaunlich effizient, bis auf die immerwährenden fehlenden 30%igen Missing Links.

Ich glaube, die zukünftige Astrologie wird wieder einfacher, so wie die Menschen wieder zu einfacheren Lebensformen finden sollten, wenn sie überleben wollen.

Na ja, es wird sich zeigen in weiter Zukunft.

Freundliche Grüße

Willi

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Peer (3630 Beiträge) EMail an Peer senden Private Nachricht an Peer senden Userprofil ansehen IP Addresse des Verfassers ansehen
29-Jan-10, 10:31 Uhr (MEZ)
3. "RE: Astrologische Weltanschauungskräfte und Kulturepochen"
Hallo Willi,

vielen Dank für den Literaturüberblick. Ich kopiere mir den Beitrag.

>Hatte doch der Meister zu seiner Lebenszeit Anfang des 20.
>Jh. sich häufiger kritisch zu der damaligen Astrologieszene geäußert,
>so verstanden es seine Anhänger als allgemeine Kritik an die
>Astrologie.

Wenigsten eine astrologischen Text des Meisters würde ich gern intensiv durchlesen, damit ich eine realen Eindruck von seinem Verhältnis zur Astrologie bekomme.

Wenn das sicher interessante Buch von Schöffler eher seine Sicht der Verbindung von Astrologie und Anthroposophie ist, stelle ich es erst mal zurück.

Man hat ja leider doch nur eine begrenzte Lebens- und Lesezeit.

>Für einen Außenstehenden sind sie nicht so leicht zu verstehen,
>wie überhaupt Steiners Angaben zur Astrologie eine schwere „Kost“
>ist.

Durch Frau Blavatsky und Ann Bailey habe ich mich ja auch durchgearbeitet, ebenso durch das für mich eher ernüchternde Buch "Die Astrologie in der jüdischen Mystik" von Friedrich Weinreb.

>>http://www.humandesignsystem.cc/

>Dieses System kann man als vorläufigen Höhepunkt einer komplexen >Mischung aus Astrologie und I Ging betrachten.

>Anfangs inspiriert und dann verstandesbetont mathematisiert, würde >ich vorsichtig sagen.

Es ist schon faszinierend. Ich hatte hier das Glück eine kleine Einführung eines Seminarteilnehmers zu bekommen.

Ich hoffe das ich zumindest einen "Grundkurs" darin absolvieren kann.

>Ich glaube, die zukünftige Astrologie wird wieder einfacher, so wie
>die Menschen wieder zu einfacheren Lebensformen finden sollten, >wenn sie überleben wollen.

Ich denke der Kern der Astrologie von Zeichen, Häusern, Planeten, Elementen, + und -, Qualitäten, Domizilen und 5 großen Aspekten ist einfach wie ja auch wir Menschen von der Grundstruktur her "einfach" sind.

Da, wo es kompliziert wird, sollte man misstrauisch werden.

Liebe Grüße,

Peer

(Ich bin übers Wochenende nicht im Internet.)

http://www.astro-api.ch/

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Willi (1417 Beiträge) EMail an Willi senden Private Nachricht an Willi senden Userprofil ansehen IP Addresse des Verfassers ansehen
29-Jan-10, 16:31 Uhr (MEZ)
4. "RE: Astrologische Weltanschauungskräfte und Kulturepochen"
Hallo Peer,
>
>Wenn das sicher interessante Buch von
>Schöffler eher seine Sicht der
>Verbindung von Astrologie und Anthroposophie
>ist, stelle ich es erst
>mal zurück.

Also wenn du Gelegenheit hast das Buch günstig zu erwerben kann es sich dennoch lohnen. Ein Verständnis ist aber an gewisse Voraussetzungen gebunden.

Um einen kleinen Eindruck seines Lebenswege mit der Anhroposophie und Astrologie zu bekommen hier ein Nachruf.

http://www.kepler-institut.de/SchoefflerNachruf.html

>
>Durch Frau Blavatsky und Ann Bailey
>habe ich mich ja auch
>durchgearbeitet, ebenso durch das für
>mich eher ernüchternde Buch "Die
>Astrologie in der jüdischen Mystik"
>von Friedrich Weinreb.

Ernüchterung ist doch gut. In der jüdischen Mystik bildet die Kabbala das Grundgerüst, so meine bisherige Einsicht. Das färbt auch auf die astrologischen Betrachtungen, das ist ernüchternd und zugleich "realistisch".

Ich möchte daran erinnern, dass zu Rudolf Steiners Lebzeit im gebildeten Deuschland die Astrologie nicht so hoch angesehen war. In der Astrologieszenerie herrschte ein starker Hang zum Fatalismus. Überhaupt waren die Grenzen zwischen Esoterik und anderen Gesellschaftsrichtungen noch sehr klar getrennt, zumal die Kirchen noch in den ländlichen Regionen einen starken Einfluß hatten.

Das hatte Steiner zu berücktsichtigen, denn seine Zuhörerschaft entsprach der gehobenen Bildungsschicht. Ausnahmen sind Arbeitervorträge im Goethenum und im Berliner Gewerkschaftshaus. Manche sagen, das waren seine lebendigsten Vorträge. Er fühlte sich wohl unter ihnen, weil sie noch nicht so akademisch verbildet waren.

Er sah seine Aufgabe auch nicht darin die esoterische Mystik zu vertiefen, wie sie besonders nach dem Tod von Helena Blavatsky in der sich zersplitternden Theosophischen Gesellschaft auftrat.

Dank seiner mathematisch- naturwissenschaftlichen Ausbildung wollte er den damaligen Naturwissenschaften, denen er Achtung und Respekt zollte, um die kosmologische Geisteswissenschaft erweitern. Und da der Mensch im Kosmos beheimatet ist sollte Geisteswissenschaft eine "Brücke" zwischen allen gesellschaftlichen Ebenen ermöglichen.

Also keine in sich geschlossenen esoterischen oder astrologischen Zirkel. Es sah die kommenden Kriegskatastrophen früh voraus und ein nicht unwesentlicher Grund für den Weg in den Abgrund sah er in der inneren Zersplitterung und Abnabelung der Menschen vom Kosmos.

Erst in den siebziger und achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts begannen die unterschiedliche Wissenschafts- und Geistesrichtungen ein wenig miteinander zu kommunizieren, bis heute. Die Stürme der nächsten Jahre werden zeigen, ob diese Errungenschaften ein solide Basis errungen haben, oder unter den Beben der gesellschaftlichen Eruptionen einander wieder bekämpfen.

Rudolf Steiner hatte kein Buch über Astrologie verfasst. Wenn nötig wurde die Astrologie eingebunden in seine Vortragsthemen, die er Europaweit hielt. Die Themen waren Ortsbezogen, darin verwoben waren ferne Vergangenheitsthemen, die er während des Vortragens aus der oberen Akashawelt holte - sie waren auf individuelle Menschen in der Zuhörerschaft bezogen, deren innere Lebensfragen er „sehen“ konnte, und sie waren in die aktuellen Zeitenströme gebettet, die er ebenfalls „lesen“ konnte. Das war für ihn auch lebendige Astrologie. Er brauchte keine mathematischen Berechnungen, er konnte immer die Raum/Zeit-Ebene wachbewußt durchschreiten in die „Zeitlosigkeit“.

Das sollte man im Sinn haben, wenn seine Forschungen mit dem Wirken anderer spiritueller Persönlichkeiten verglichen werden. Worin besteht der Unterschied zwischen naturwissenschaftlich-geistiger Forschung und medialen Eingebungen in den verschiedenen Ausdruckformen, des medialen Schreibens oder künstlerischen Wirkens?

Worin besteht der Unterschied in den Offenbarungstechniken eines Jakob Lorber, einer Helena Blavatskys, Alice Bailey, eines Edgar Cayse, der seine „Readings“ aus karmischen Gründen nur im „Schlafzustand“ halten durfte, weil
ein Wachbewußtsein die teilweise religionsübergreifenden Offenbarungen durch seine strenge katholische Erziehung blockieren bzw. verdrehen würde.

Rudolf Steiner weitete seine naturwissenschaftliche Forschungmethodik in die kosmischen Welten, in der er sich durch zeitgemäße Schulung des Wachbewußtseins bewegen konnte.

Aber einen Vortrag über seine damalige Sichtweise der Astrologie habe ich kurzfristig für dich gefunden, Peer.

Es ist aber nur eine Nuance seiner Sichtweise, in einer Zeit, in der er noch ein Mitglied der Theosophischen Gesellschaft war.

http://anthroposophie.byu.edu/aufsaetze/a140.pdf


Und auch die anthroposophischen Astrologieinteressierten diskutieren darüber, was der Meister denn nun gemeint haben könnte.

http://www.aquarius-bern.ch/Infos/Info_uber_Mondkalender/info_uber_mondkalender.html

Darüber wurde ja schon in diesem Forum diskutiert.

http://www.astrologix.de/cgi-bin/forum/forum.cgi?az=read_count&om=17&forum=ForumID50&archive=yes

Die Sternenbilder oder meint er die Tierkreiszeichen? Siderisch oder Tropisch?

Rudolf Steiner war kein ergebener „Systemiker“ und deshalb haben es kausalgebundenen Denkmechaniker nicht so leicht mit ihm.

Freundliche Grüße

Willi


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Peer (3630 Beiträge) EMail an Peer senden Private Nachricht an Peer senden Userprofil ansehen IP Addresse des Verfassers ansehen
03-Feb-10, 08:58 Uhr (MEZ)
5. "RE: Astrologische Weltanschauungskräfte und Kulturepochen"
Hallo Willi,

>Um einen kleinen Eindruck seines Lebenswege mit der
>Anhroposophie und Astrologie zu bekommen hier ein
>Nachruf.

>http://www.kepler-institut.de/SchoefflerNachruf.html

Vielen Dank. Da kann ich einiges entnehmen. Das Datum des Eintrittes von Uranus in den Wassermann und der Gründung der "Anthroposophisch-Astrologische Arbeitsgruppe" hatte ich schon vor Jahren eingetragen, da es ja eindeutig ein astrologisch terminiertes Ereignis ist.

> In der jüdischen Mystik bildet die Kabbala das Grundgerüst, so >meine bisherige Einsicht.

Tjä, wo ist dieses Gerüst da ? Da guck ich doch lieber in das viel umfassendere Kabbala-Fragment des "Golden Dawn".

>Es ist aber nur eine Nuance seiner Sichtweise, in einer Zeit,
>in der er noch ein Mitglied der Theosophischen Gesellschaft
>war.

>http://anthroposophie.byu.edu/aufsaetze/a140.pdf

Besten Dank. Aber eigentlich ja mal wieder sehr "schwebend", wie er selber ja auch sagt.

Meiner Meinung nach kann man in der Personenastrologie schon sehr, sehr konkret werden. Intuition ist sicher das Zentrum, was dieses Faktoren zusammenhält. Aber, 4 Elemente als Tierkreiszeichengrundlage, die Qualitäten Kardinal, fix, beweglich, weibliche/männliche Zeichen, Sonnenaspekte, Domizile der Planeten und das Ermitteln der Würden, um die Intuition abzusichern, sind für mich schon sehr konkrete und vor allem wahrnehmbare Werkzeuge das Wesen eines Menschen greifbarer zu machen.

Liebe Grüße,

Peer

http://www.astro-api.ch/

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Willi (1417 Beiträge) EMail an Willi senden Private Nachricht an Willi senden Userprofil ansehen IP Addresse des Verfassers ansehen
04-Feb-10, 14:35 Uhr (MEZ)
6. "Formen der Astrologie"
LETZTE BEARBEITUNG AM 04-Feb-10 UM 14:38 Uhr (MEZ)

Hallo Peer,

>> In der jüdischen Mystik bildet die Kabbala das Grundgerüst, so >meine bisherige Einsicht.
>
>Tjä, wo ist dieses Gerüst da
>? Da guck ich doch
>lieber in das viel umfassendere
>Kabbala-Fragment des "Golden Dawn".

Das Grund -Gerüst ist doch wohl deutlich und vor allem sehr irdisch. Also praktisch real, nahezu alt-testametarisch.

klassische Astrologie und Kabbala
http://www.astrologie-zentrum.net/publikationen/text_3.htm

Friedrich Weinreb würde ich als einen universellen „Mystiker“ betrachten und seinem umfangreichen Schaffen war eine strenge Bildersprache zu erkennen.

Sehr vertiefend geisteswissenschaftlich und damit auch zukunftsrelevant sind die Betrachtungen von Hana Aronstam-Wieser in ihrem Buch „Das Hebräische Alphabet und der Tierkreis“. Daraus eine Skizze:

Statt Planeten befinden sich Buchstaben in den Tierkreiszeichen. Hier geht es nicht um mathematische astrologische Techniken, sondern um symbolische Tiefenschau und den Kräften im Ton und Klang. Ein
Ausdruck der verschiedenen Wege des Menschen, um mit seinem Ichwesen im Spannungsfeld zwischen Kosmos und Erde eine Mittlerrolle zu finden.

Hier finden wir eine übergeordnete Transpsychologie bis zur Kosmologie, wie sie in der slawischen Kulturepoche vielleicht wieder praktiziert wird. Es liegt an den freien Willenskräften der Menschen, ob sie sich mit ihren neuen Bewußtseinskräften wieder den wirklichen kosmischen Wesenheiten öffnen werden.

>Meiner Meinung nach kann man in
>der Personenastrologie schon sehr, sehr
>konkret werden. Intuition ist sicher
>das Zentrum, was dieses Faktoren
>zusammenhält.

Wohl alle bisherigen Astrologiemethoden können ein solches Empfinden hervor rufen?

Die Bewußtseinsverdunklung brachte eine Seelen-Anpassung an die irdischen Mechanisierungsgesetze. Wohl daraus resultierte die Entwicklung zur iridisch-tropischen Tierkreis-Berechnung? Damit rückte der wahre Sternenhimmel immer mehr in weiter Ferne. Die Erklärungszuflucht mancher Astrologen, „oben, wie unten“ trifft auf den tropischen Tierkreis am wenigsten zu. Manche chinesische Hochkulturen waren sich wohl in ihren metaphysischen Praktizismen dieser Gegensätze bewusst und verzichteten in ihrer "Astrologie" fast gänzlich auf einen himmlischen Bezug.

Neben irdischen Elementen entnahmen sie ihre Symbole dem Tierreich in seiner übergeordneten Gattungsbedeutung. Ratten und Elefanten finden wir nicht in den Sternenbildern. Es ist also eine sehr bewusste praktische irdische Astrologie, wie die jüdisch-kabbalistische Astrologie.

Selbstverständlich ist auch die tropische Tierkreis-Astrologie allen irdischen Belangen angemessen, den Wesenskern des Menschen erfasst sie jedoch nicht.

Der astrologische Anpassungsdienst an die Erdenverhältnisse. Deshalb haben wir auch einen Astrodienst.

Nicht zufällig finden wir dort relativ einseitige Bekenntnisse zum tropischen Tierkreis von Dieter Koch.

http://www.astro.com/astrology/in_vedic_g.htm

Dabei ist es besonders die siderische Astrologie, welche ihre kosmisch-planetarische Wesenssphäre nicht vergisst. Der geistigen Heimat des Menschen.

Die Weltstadt Hamburg liegt am Elb-Fluss, oder auch im Seelenfluss und kann daher, aus der Perspektive der Selbstfindung und Mitte, die Differenzierungsmerkmale des tropischen und siderischen Tierkreises in aller Gelassenheit betrachten

http://www.astrologie-zentrum.net/tierkreis/index.htm?st_01.htm

Der nächste Schritt wäre die Wiederentdeckung der Sternbild-Astrologie, wenn der Mensch sich von seinen einseitigen irdichen Betrachtungen zur Mitte seines Seins innerlich bewegt und sich wieder seinem kosmischen Wesenskern in ständiger Bewußtseinsarbeit annähert.

In ihrer seelischen Zerrissenheit werden manche Menschen mit den irdischen Verhältnissen niemals zufrieden sein. Sie suchen immer wieder nach neuen Selbsterkenntnismöglichkeiten auch in der Astrologie. Je mehr sich die Seele den irdischen Verhältnissen anpasst, um so mehr fällt sie in die Gewohnheits-Sucht, aus der sich der kosmische Wesensanteil befreien möchte. Daher die unterschiedlichen Formen der Astrologieentwicklung bis zur späteren wieder Neuentdeckten Sternenkunde. Es ist aber kein Weg zurück. Die Sterne werden mit neuen Sinnenwahrnehmungen entdeckt, die sich in den späteren Kulturepochen allgemein entwickeln könnten, wenn der Mensch es zulässt. Ansätze davon sind vereinzelt schon heute zu erfahren.

Formen der Astrologie in der Vergangenheit bis heute:

http://www.astro.liwest.at/astroart.htm

Der kosmischen Wesensanteil des Menschen lässt ihn nach astrologischen Spiegelungen der kosmischen Himmelssphären suchen . Hier einige Beispiele aus dem deutschen Sprachraum.

http://www.sternwelten.at/li-astrologen-mz.shtml

Dabei ist es nicht so schwer auch astrologisch in den Himmel zu schauen.

View into the sky, Peer!

Das befreit dich aus deinem Schwebezustand. Es bringt die Seele wieder zum „Fließen“ wenn sie ihr Ichanteil in der eigenen Seelentiefe als Entsprechung zum realen Sternenhimmel sucht.

„Wenn ein Symbol so auf den menschlichen Geist wirkt, daß intuitive Kräfte frei werden, dann haben wir es mit einem echten Symbol zu tun“.

Diesen Satz von Rudolf Steiner ist ein Motto in einem Buch von Dr. Editha Torsson mit dem Titel „Sternenbilder Astrologie“ . Darin finden sich viele praktische Interpretations- Beispiele, wie der Sternenhimmel auch astrologisch wieder anschaulich werden kann.

http://www.astronova.de/8301--~Shop~produktdetails.html?primary=233222

Ach so, wo „stehen“ die Sterne denn heute?

Jedenfalls steht die Sonne nicht im Wassermann, wie es uns unsere astrologischen Gewohnheitsbetrachungen vorspielen. Der wahre Himmel zeigt uns ein anderes Gesicht. Johannes Kepler umgab sich gerne mit Menschen, die ihn daran erinnerten bzw sein Bewusstsein erweiterten. Das bedarf einer inneren Bereitschaft.

http://www.astrologix.de/forum/ForumID14/176.html#

Freundliche Grüße

Willi

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Peer (3630 Beiträge) EMail an Peer senden Private Nachricht an Peer senden Userprofil ansehen IP Addresse des Verfassers ansehen
06-Feb-10, 10:22 Uhr (MEZ)
7. "RE: Formen der Astrologie"
LETZTE BEARBEITUNG AM 06-Feb-10 UM 17:25 Uhr (MEZ)

Hallo Willi,

>Das Grund -Gerüst ist doch wohl deutlich und vor allem sehr
>irdisch. Also praktisch real, nahezu alt-testametarisch.

Bei Friedrich Weinreb blieb mir das eher verborgen. Dann lieber den "Golden Dawn".

>„Das Hebräische Alphabet und der Tierkreis“.
> Daraus eine Skizze:

Das finde ich natürlich interessant.

Hat sie die Zuordnungen selbst vorgenommen ?

>Wohl alle bisherigen Astrologiemethoden können ein solches >Empfinden hervor rufen?

Nein, das meine ich nicht. Die von mir beschriebenen Grundelemente der Astrologie sind nicht an irgendein System gebunden.

>View into the sky, Peer!

Das mache ich an jedem klaren Abend und freue mich als ehemaliger Amateurastronom, wenn ich vereinzelt Astrologen finde, die wenigstens die schönen Pleyaden am Himmel finden können.

Ich "arbeite" daran dir eines Tages den heutigen Hauptfixsternkatalog der Astrologen nicht nur am Himmel zeigen zu können sondern auch ihre Namen und das Jahr ihrer Namensgebung nennen zu können (Z.B. Hamal, Aldebaran, Pollux, die Praesepe (mit den 2 Eseln), Regulus, Vindemiatrix, Zuben Elschemali, Antares (natürlich..), Ascella, Formalhaut, Alrisha)

(Bei den meisten Fixsternen mit Namen im Ekliptiksektor ist das ganz leicht: Sie bekamen alle erst ihre Namen zwischen 800 - 900 nach Christus in der arabischen Astrologie. "Heutzutage" gibt es nur noch 11 griechische Sternnamen im Ekliptikbereich. Einer dieser Namen ist Castor in "deinem Sternzeichen".)

>Jedenfalls steht die Sonne nicht im
>Wassermann, wie es uns unsere astrologischen >Gewohnheitsbetrachungen vorspielen.

Na, tropisch steht die Sonne schon im Wassermann. Wer hat eigentlich die ungleichen Sternbilder in die siderische Astrologie eingeführt (Natürlich eine Frage für mich: Cyril Fagan ?) ? "Die siderischen Inder" arbeiten auch mit 30° Sektoren und nicht mit ungleichen Sternbildlängen.

>Johannes Kepler umgab sich gerne mit Menschen, die
>ihn daran erinnerten bzw sein Bewusstsein erweiterten.

Und ich umgebe mich gern mit Menschen, die den großen Wagen am Himmel finden...

Hier mal

http://avaxhome.ws/music/frank_zappa_one_size_fits_all_au20.html

1975 USA, Frank Zappa, LP „One size fits all“:
http://members.shaw.ca/fz-pomd/stars.html

eine interessante "Uminterpretation" des nördlichen Sternenhimmels. (Antares z.B. wird zu "Aunt Letty", Tante des Zeichners Cal Schenkel.)

Liebe Grüße,

Peer

http://www.astro-api.ch/

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Willi (1417 Beiträge) EMail an Willi senden Private Nachricht an Willi senden Userprofil ansehen IP Addresse des Verfassers ansehen
07-Feb-10, 12:06 Uhr (MEZ)
8. "RE: Formen der Astrologie"
LETZTE BEARBEITUNG AM 07-Feb-10 UM 12:22 Uhr (MEZ)

Hallo Peer,

auch innerhalb der kabbalistische „Astrologie“ existieren unterschiedliche Darstellungsformen und Hana Aronstam-Wiesers Forschungsansprüchen liegt der Entwicklungsweg des geistigen Menschen zugrunde.

Es sind jene schöpferischen geistigen Wesenheiten, , die durch Töne und Lautbildungen (Buchstaben) in den Tierkreis treten und zunächst zur Erdenbildung notwendig waren, um dann weiter die geistigseelischen Entwicklungen des Menschen aufzuzeigen. Es sollen dabei jene Wesen berücksichtigt werden die uns ständig umgeben und uns zur Verfügung stehen. Es geht dabei auch um neue Formen der künstlerischen Sprachgestaltung. Es ist ihr Anspruch „die Sprache als lebendige Geist-Quelle den Menschen wieder zugänglich zu machen“.

Hier noch eine Skizze, die aber ein Verständnis nicht unbedingt erleichtert.

>Heutzutage" gibt es
>nur noch 11 griechische Sternnamen
>im Ekliptikbereich. Einer dieser Namen
>ist Castor in "deinem Sternzeichen".)

Der erste überlieferte babylonische Tierkreis umfasste sogar 18 Zeichen. Dazu gehörten unter anderem Orion, Perseus und der Fuhrmann (Auriga), sowie die südlichen und nördlichen Fische.

Und es gab Epochen, in denen 8 bis 11 Tierkreiszeichen oder "Häuser" Beachtung fanden.

http://www.astroreiki.com/dominion.htm

Daher darf man sich fragen, wie sich die Astrologie innerhalb der nächsten Menschheitsepochen wandeln wird?

>Wer hat eigentlich
>die ungleichen Sternbilder in die
>siderische Astrologie eingeführt (Natürlich eine
>Frage für mich: Cyril Fagan
>?) ? "Die siderischen Inder"
>arbeiten auch mit 30° Sektoren
>und nicht mit ungleichen Sternbildlängen.

Da gibt es wohl verschieden Forschungsschwerpunkte. Sehr eigenwillige Wege geht Robert Powell.

http://www.astronova.de/8301-L3N1Y2hlLnBocD9xcz0zNjI2JnA9MSZwcmltYXJ5PTM4NjYyMzM-~Shop~produktdetails.html

Wenn man sich mit der tropischen Astrologie als mathematisches Modell in letzter Konsequenz zufrieden gibt, wäre zu fragen, braucht die Astrologie dann noch den Sternenhimmel?

Hier haben wir eine Auswahl berechtigter Fragen von Anabella Cudell.


http://www.astrothek.de/artikel/gaeste/anabela-cudell_siderisch-tropisch.htm#autor


Richard Vetter hatte ja schon nach den Planeten gefragt. Also genügen uns lediglich Sinnbilder?

http://www.astrologiedhs.de/html/vetter.html


Daraus ein Zitat:

Ein direkter, linearer Schluss von den Gestirnen auf Irdisches ist keinesfalls möglich! Als Zeichendeutung wäre Astrologie somit eher eine Kunst als eine Wissenschaft. "Astrologie will (gar) ... keine Wissenschaft im exakten Sinne, sondern eine kosmische Deutungskunst sein" (W. Knappich). Sie ist "eine intuitive Wissenschaft, bedarf der übersinnlichen Schau, des lebendigen Erlebens ..." (R. Steiner). Zitatende.


Eine ähnliche übersinnliche Schau darf man auch in der priesterlichen Hochkulturphase der Mayas vermuten. Sie hatten daher auch kein Interesse an eine konservierende Nachlassverwaltung. Erst im Rückgang ihrer übersinnlichen Fähigkeiten entstanden die anfänglichen intellektuellen Rythmenberechnungen, die sich in den verschiedenen sogenannten Maya-Kalender materialisierten.

http://www.kraft-der-kreise.de/24.die_weisheit_der_maya

Und wie die wirklichen Planetenbewegungen annähernd darstellbar sind, können wir auch heute mit moderner technischer Unterstützung am Beispiel der Venusbewegungen bewundern.

http://www.keplerstern.de/Das_Programm/das_programm.html

Aus Gewohnheit betrachten wir unsere Tierkreisgrafiken als mathematische Modelle, wenn wir den tropischen Tierkreis zugrunde legen. Er war ja einmal ein Abbild des tatsächlichen Zodiakus, aber so wie sich das allgemeine Bewußtsein dem himmlischen Geisteslicht entzog, entfernte sich auch der tropische Tierkreis aus seinen ursprünglichen himmlischen Zusammenhang.

Das was wir als Wirkungen erleben sind die Ätherkräfte bis zur Mondsphäre. Die Sonnenkräfte können wir nur ertragen, weil zuvor komplizierte „Filterprozesse“ als Metamorphosen stattfinden.

Sonnengeheimnisse offenbaren sich auch am Schicksal Kaspar Hausers, der während seines spezifischen Kerkerdaseins nur die innere Sonne wahrnehmen konnte. Sein Schicksal ist ein Symbol für die Wandlungskraft der inneren Sonne.

http://sozialkreativitaet.de/72701.html

Freundliche Grüße

Willi

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08-Feb-10, 10:38 Uhr (MEZ)
9. "RE: Formen der Astrologie"
LETZTE BEARBEITUNG AM 08-Feb-10 UM 11:07 Uhr (MEZ)

Hallo Willi,

>Hier noch eine Skizze, die aber ein Verständnis nicht unbedingt >erleichtert.

Besten Dank. Zusammen mit den 7 Planetensäulen
http://wiki.anthroposophie.net/Planetens%C3%A4ulen
und den 7 apokalyptischen Siegeln
http://wiki.anthroposophie.net/Apokalyptische_Siegel
ahnt man schon mehr, um was es gehen könnte.

Ich finde es interessant, wie das Werk von Rudolf Steiner doch durchdrungen ist von astrologischer Symbolik. Jetzt müßte man sein Denkgerüst komplett kennen um zu sehen, wie weit das mit den Planetenlogoi von Alice Bailey kompatibel ist und sich ein größeres real existierendes Ganzes offenbart.

>>Heutzutage" gibt es nur noch 11 griechische Sternnamen
>>im Ekliptikbereich. Einer dieser Namen ist Castor in "deinem
>Sternzeichen".)
>
>Der erste überlieferte babylonische Tierkreis umfasste sogar 18
> Zeichen.

Ich meinte nur einzelne Sternennamen, nicht die Tierkreiszeichen.
Mir kommt der "18teilige Tierkreis" immer überinterpretiert vor. Meiner Meinung nach wird er unkorrekterweise mit begleitenden Sternbildern/Sternengruppen (Pleyaden + Hyaden = beide mitten im Stier, also zum Stier dazugehörig; Orion, Perseus, Fuhrmann = Sternbilder, die nie zum Tierkreis gehörten; Praesepe = im Krebs; südl./nördl. Fisch = außerhalb des Tierkreises) durchmischt dargestellt, die aber alle nie Tierkreiszeichen waren.

Das ist ein bißchen wie die irreführende "Idee" von der Astronomin Jacqueline Milton, das der Schlangenträger (Asclepsios/Hermes), der immer schon z u m Skorpion dazugehörte und in den Himmelsdarstellungen auf ihm stehend abgebildet wurde und nie "dazwischen" stand, ein "13. Sternzeichen" sei.

Das astrologische Grundsystem ist aus meiner Sicht schon sehr früh auf den 12 Zeichen aufgebaut.

So wie ich die Geschichte kenne, waren es schon vor Christi Geburt 12 Zeichen.

>Und es gab Epochen, in denen 8 bis 11 Tierkreiszeichen >oder "Häuser" Beachtung fanden.

>http://www.astroreiki.com/dominion.htm

Sein Dominion-System hat sich Patrice Guinard im Dezember 1999 ausgedacht. Er baut da eine Theorie auf und überträgt Aristoteles Elementemodell in 8 Häuser. Spätestens seit Antigonos 160 v. Chr. waren es 12 Häuser, eigentlich auch schon vorher.

8 teilige Häusersysteme habe ich sonst nirgendwo gefunden, das von Guinard ist wohl das Einzige.

Und angewendet wird es wohl nur von ihm selbst.

Ich kenne ansonsten nur Baileys weit zurückliegende Berichte aus ferner lemurischer und atlantischer Zeit, das es erst 8 dann 10 dann 12 Zeichen (Zum Ende von Atlantis 10.000 v. Chr.) geworden wären.

>Wenn man sich mit der tropischen Astrologie als mathematisches >Modell in letzter Konsequenz zufrieden gibt, wäre zu fragen,
>braucht die Astrologie dann noch den Sternenhimmel ?

Sie braucht sicher die 12 Sektoren des tropischen Tierkreises und die Positionen der Planeten darin. Aus meiner Sicht braucht sie keine Fixsterne. Deren Deutungen wären mir zu fatalistisch, zu sehr ausgedacht.

Da setze ich lieber auf eine sehr bewußte gründliche Deutung der Planetenpositionen und Aspekte unter zur Hilfenahme der Würden.

>Sie ist eine intuitive Wissenschaft

Das denke ich auch.

Liebe Grüße,

Peer

http://www.astro-api.ch/

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