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"Was heißt schlecht Aspektiert"
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mettnet (15 Beiträge) Email an mettnet senden Private Nachricht an mettnet senden Userprofil ansehen IP Addresse des Verfassers ansehen
03-Jul-05, 18:39 Uhr (MEZ)
"Was heißt schlecht Aspektiert"
Hallo, habe gerade ein paar einführende Bücher zum Thema Astrologie gelesen.

Was bedeutet es wenn da steht zum Bsp. Mars im 5 Haus :

.... wenn Mars schlecht (oder ganz schlecht) Aspektiert ist dann kann es sein ...

Ich weiß zwar was ein Radix ist was Sextile und Quadrate usw. sind
an meinen eignem Horoskop aber ich weiß nicht was mit schlecht Aspektiert gemeint ist.

Ist es entscheidend ob der Planet an der Grenze zum nächsten Haus oder Zeichen steht oder sind z.B. die "spannungsreichen Quadrate"
gemeint.

Wie erkennt man das?

Welche Literatur ist dazu empfehlenswert.

mfg


mettnet

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 Themenübersicht

  Betreff     Verfasser     Datum und Zeit     ID  
 RE: Was heißt schlecht Aspektiert smrenn 03-Jul-05 20:19 Uhr 1
   RE: Was heißt schlecht Aspektiert Lars 12-Mai-06 22:46 Uhr 2
       gibbet nich grille 13-Mai-06 00:29 Uhr 3
           RE: gibbet nich Lars 20-Mai-06 21:11 Uhr 4
               Dynamische Aspekte Antidisch 20-Mai-06 22:34 Uhr 5
 RE: Was heißt schlecht Aspektiert starfish 21-Mai-06 00:23 Uhr 6
 RE: Was heißt schlecht Aspektiert Carlos 13-Jun-06 17:26 Uhr 7

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Antworten

smrenn (0 Beiträge) Email an smrenn senden Private Nachricht an smrenn senden IP Addresse des Verfassers ansehen
03-Jul-05, 20:19 Uhr (MEZ)
1. "RE: Was heißt schlecht Aspektiert"
Hallo Mettnet,

schlecht Aspektiert, meint glaube ich meistens Quadrate oder Oppositionen.
Meine ganz subjektive Literaturempfehlung zu Aspekten, für mich das beste, was ich bisher über Aspekte gelesen habe:

Tomas Ring, Astrologische Menschenkunde, Band 1.

Kann man sich auf astro.com als pdf kostenlos herunterladen. Er räumt vor allem damit auf, dass Trigone "gut" seien, Quadrate und Oppositinen "schlecht". Das stimmt halt nur dann, wenn man Harmonie an sich als positriv erfährt. Aus meinem Empfinden sind Planetenverbindung im Quadrat (ich hab so einige davon) in der Radix und im Transit irgendwie mit Haken und Ösen behaftet, man muss das Thema beider Planeten explizit lernen und kommt nicht auf die Welt und hat es automatisch als Fähigkeit in die Wiege gelegt bekommen. Gelegentlich kann man damit auch anecken. Manche Menschen tun es, andere stellen sich der Herausforderung nicht. Und dann kann es schon sein, dass diese Planeten sich dann von der unangenehmeren Seite zeigen.

Es ist zwar schon seit einigen Jahrzehnten bekannt, dass man mit Quadraten auch ganz erfolgreich sein kann, aber trotzdem scheinen diese "gut"-"schlecht"-Wertungen schwer auszumerzen.

LG
Sandra

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Lars (25 Beiträge) Email an Lars senden Private Nachricht an Lars senden Userprofil ansehen IP Addresse des Verfassers ansehen
12-Mai-06, 22:46 Uhr (MEZ)
2. "RE: Was heißt schlecht Aspektiert"
Hallo Ihr Beiden,

nun einschränken mag ich es nicht.

Seit 2 Jahrzehnten praktiziere ich die klassiche Astrologie und muß sagen 90° und 180° und teilweise 0° sind als bös zu werten.

Ich weiß, daß den psychologischen Astrologen das nicht gefällt. Allerdings gebe ich auch Seminare in Klassischer- und Stundenastrologie und wenn wir beginnen eine Radix in der KLASSISCHEN MANIER zu deuten ist es teilweise erschreckend, welche frapierenden Detemination sich im Erleben des Nativn zeigen.

Lars,
ein konservativer und dogmatischer klassischer Astrologe.

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grille (1541 Beiträge) Email an grille senden Private Nachricht an grille senden Userprofil ansehen IP Addresse des Verfassers ansehen
13-Mai-06, 00:29 Uhr (MEZ)
3. "gibbet nich"
hi lars,

es kommt auf die sichtweise an: ist für dich das glas halb voll oder halb leer? ein kleiner, aber sehr markanter unterschied.

der volksmund sagt sehr richtig: wie du in den wald hineinrufst, so schallt es zurück. meint: die dinge begegnen dir exakt so, wie du sie betrachtest ...

auf tradiertes wissen zurückgreifen ist generell nichts schlechtes - dogmatismus aber bis hin zum fanatismus aber ist - zumindest für mich - nur mit vorsicht zu genießen.

ebensowenig gibt es *determiniert* in meinem sprachgebrauch. ich habe mir lernaufgaben ausgesucht, manche sind leichter zu bewältigen, andere erfordern ein wenig mehr arbeit an sich selbst. lösbar aber sind sie alle. und mit jedem atemzug, mit jedem gedanken, den ich JETZT, in diesem augenblick tue, gestalte ich meine zukunft. meiner erfahrung nach ist nichts determiniert.. wie ich die dinge sehe, gibt es nichts, das nicht irgendwie zu verändern wäre ... (und sie es lediglich meine einstellung dazu)

ich selbst habe eine menge oppositionen und quadrate sowie ein sattes stellium. die opposition erlebe ich als ergänzung: was dem einen abgeht, hat der andere und umgekehrt. die konjunktionen als verstärkung im sinne von: das ganze ist mehr als die summe seiner teile und die quadrate vehalten sich wie eine kreuzung: mal ist der eine dann der andere abwechselnd am zug.
andererseits hat auch ein trigon seine zwei seiten und somit tücken, wie auch sextile (wehe, wenn da ein dritter im transit mit denen ein yod bildet ... *smile*) und quintile sind auch nicht so ganz ohne.

grille
die in erster linie auf ihre intuition hört
_____________________

die deva-collection - NEU: die workshops

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Lars (25 Beiträge) Email an Lars senden Private Nachricht an Lars senden Userprofil ansehen IP Addresse des Verfassers ansehen
20-Mai-06, 21:11 Uhr (MEZ)
4. "RE: gibbet nich"
Hallo liebe Grille,

Du schreibst:
"es kommt auf die sichtweise an: ist für dich das glas halb voll oder halb leer? ein kleiner, aber sehr markanter unterschied."

Nun, es kommt auf den INHALT an. Das vergessen alle, die diesen Spruch benutzen.

Ich praktiziere seit über 20 Jahren die Astrologie und wenn ich im Zweifel bin halte ich mich "sklavisch" (wieder so ein böses Wort) an die Regeln.

90% meiner Beratungen sind stundenastrologischer Natur - da helfen nur die alten Regeln - sonst geht man baden.

Stundenastrologie funktioniert nur mit diesen klaren, schwarz-weiß-Regeln. Interessant wird es, wenn man die ptolemäischen Regeln auf die eigene Radix anwendet....
(man kann es ja etwas großzügiger formulieren...)

Lars,
ein konservativer und dogmatischer Astrologe.

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Antidisch (474 Beiträge) Email an Antidisch senden Private Nachricht an Antidisch senden Userprofil ansehen IP Addresse des Verfassers ansehen
20-Mai-06, 22:34 Uhr (MEZ)
5. "Dynamische Aspekte"
LETZTE BEARBEITUNG AM 21-Mai-06 UM 11:15 Uhr (MEZ)

Hallo!

Ich kann nicht verhehlen, dass mir die Quadrate, Oppositionen, manchmal (je nach beteiligten Planeten) Konjunktionen grössere Krisen anzeigen, als wie bei Trigonen, - bei Sextilen kann ich das aus Mangel an Erfahrung noch nicht ganz sicher sagen.
Den Quinkunx will ich dabei nicht vergessen und zähle ihn tendenziell eher zu den roten, aber er ist eigentlich ein sehr schwer zu fassender Aspekt; API (astrologisch psychologisches Institut) sagt, das Quinkux sei wie das Halbsextil ein LERNASPEKT, der einen zum Denken und Entscheiden auffordert. Das kann irgendwann zum Bestand in der Haltung des Horoskopeigners werden, denke ich.
Bei Quadraten und Opposition sehe ich vielmehr eine selbst erbrachte Leistung und Anstrengung, die man sonst nicht erbracht hätte (wenn es stattdessen etwa ein Trigon zwischen den beiden Planeten wäre) - sofern man dahin kommt diese Schwierigkeiten zu meistern.
Manche haben gewisse Quadrate schon früh begonnen zu integrieren, oder wie man das nennen mag, manchmal dauert es anscheinend länger und es ist ein intensiverer Konflikt damit verbunden. Bei Oppositionen scheint der Lernschritt immer nur stetig und allmählich voranzukommen.
Wahrscheinlich hängt die Schwierigkeit, bzw. das konkrete Erleben oder
auch die Art der Lernfortschritte einer Opposition auch von der Art der
beteiligten Planeten ab, ob zum Beispiel Mars und Uranus sich opponieren, da wäre dann in diesem Fall ein Quantum an zusätzlicher Energie mit verbunden.

Mir erscheint ein Trigon etwas schwülstig, breit, aber es steckt irgendwie tendenziell weniger Energie drin als wie bei einem Quadrat oder einer Opposition. Oder besser gesagt, es ist ein Trigon ein sehr stabiler Aspekt, aber hat eine andere Qualität an Energie.
So würde ich es vom Einzelfall abhängig machen, ob etwas schlecht aspektiert ist.
Aber zuweilen sehe ich, wenn dies der Fall ist dass man sagt es sei ein "schlechter Aspekt", auch mehr die "roten" Aspekte; rot als Symbol, um anzuzeigen, dass darin eine "Kante" Energie drin steckt.

Ich habe mal gelesen, bei Quadraten ist es vom Bild her wie ein Querschuss, es schiesst etwas dazwischen. Unerwartet und plötzlich. Vom Bild her taugt das.
Bei Oppositionen steht man in der direkten Konfrontation oder Balance-Frage zweier Planeten. Diese ist ungleich mächtiger als ein Quadrat, wenn man es vom Empfinden abhängig macht, aber ein Quadrat ist irgendwie ärgerlicher. "Macht (Opposition) und Ärger (Quadrat)", vielleicht kann man so diese
beiden Aspekte in pauschalen bzw. stigmatisierenden Schlagworten so beschreiben. Freilich nur als weitere Vereinfachung.

Was man auch für Begriffe verwendet, sie sollen es klar machen, und sie sollen das Einordnen, das Beschreiben, nicht aber das Sehen erleichtern. Das SEHEN eines Radixes kommt irgendwann als sprichwörtliche Botschaft, die ein Radix einem mitteilt. Da gibt es dann kaum noch Wertung, die als Grundlage dient, sondern man sieht es einfach, das Urteil kommt prompt zustande, so wie es konkret aussieht, wie das Radix zu einem halt "spricht".
Je nach Planet könnte immerhin der Fall vorstellbar sein, dass ein Quadrat sogar als sehr angenehm empfunden wird, weil es aus irgendeiner Einlullung befreit oder jederzeit anspornt.

Also, ich würd sagen: die Bewertung immer vom Einzelfall eines Horoskopbildes abhängig machen - und als erste Grundlage , die für mich immer noch relevant ist, kann (mir) das ruhig so herhalten, dass rote Aspekte gleich "schlechte Aspekte" (schwierige Aspekte) sind. Aber pauschal und absolut kann man das einfach nicht sagen.
Diese Sachen wirken nur "schlecht", a) weil wir bislang noch nichts für die überwindung dieser Schwierigkeit getan haben und b) weil wir vielleicht so am einfachsten diese Dinge für unseren Verstand begreiflich machen. Und in der Stundenastrologie ist diese Einordnung in zwei Kästen - wie auch ich finde - sicher sehr nützlich, es ist einfach eine Methode (mit Ausnahmen, die aber wieder von der Regel bestimmt werden).
Hinter dieser begrifflichen Einordung von Aspekten in schlechte Aspekte, kommt natürlich auch irgendwo bzw. manchmal ein gewisser Aspekt von unserer menschlichen Art zu denken zum Vorschein (in schwarz-weiss), aber das wäre jetzt vielleicht zu philosophisch...;
Wies auch sei, es ist für mich eine Art GROBORIENTIERUNG, zu sagen, die roten Aspekte sind erst mal schwer. Denn in den meisten Fällen ist das auch
so. Zum Beispiel ein Uranus-Venus Quadrat, das kann sehr auffällig werden.
Und ich würde bei manchen Aspekten auch nicht so sehr die Schwierigkeit an sich sehen, sondern dass man den Energien dieser Aspekte irgendwie ausgeliefert ist . Man hat noch nicht jene Kontrolle und Meisterung...; ob das für eine Person schlecht ist, oder ihr Probleme bereitet ist auch immer die Frage, ungeachtet, dass es bei ihr auffalen mag und ihr Handeln oder So-Sein massgeblich anzeigt.

Was man daraus macht, aus solchen Vorstellungen (zB in der Beratung für jemand anderen), ist für mich dann eine andere Sache.

Was man aus "schwierigen" Aspekten macht (sagt mir mehr zu, dieser Begriff "schwierig") , hängt freilich ebenso von einem selbst ab.

Liebe Grüße
Stefan

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starfish (4786 Beiträge) Email an starfish senden Private Nachricht an starfish senden Userprofil ansehen IP Addresse des Verfassers ansehen
21-Mai-06, 00:23 Uhr (MEZ)
6. "RE: Was heißt schlecht Aspektiert"
Hallo mettnet,

"schlecht" aspektiert - diese Bezeichnung stammt aus der klassischen Astrologie. Dort gelten Quadrat, Quincunx und Opposition als "schlecht". Es kommt auch darauf an, welche Planeten die Aspekte bilden. Mars und Saturn gelten zum Beispiel als klassische Übeltäter, wie auch die Herrscher des 6. und 8. Hauses. Alles, was solche Planeten beeinflussen, ist nach klassischer Sichtweise in irgendeiner Form beeinträchtigt.

"Schlecht" und "gut" sind Wertungen, die sich immer auf etwas beziehen. Was von außen schlecht ist, ist vielleicht von oben gut. Was von vorne gut erscheint, ist vielleicht aus der Ferne betrachtet eher nachteilig. Es sind "relative" Umschreibungen.

Die indische Astrologie arbeitet sehr ausgiebig mit diesem Konzept von vorteilhaften und nachteiligen Aspekten, von Wohl- und Übeltätern. Dabei beziehen sich diese Wertungen in der Regel auf die materielle Ebene. Schlechte Aspekte und Übeltäter schränken auf der materiell-vordergründigen Ebene ein, nehmen etwas weg, bereiten Schmerzen oder Sorgen. Der Sinn ist aus indischer Sicht die Loslösung von der Identifikation mit dem Vordergründigen, das Nichtanhaften an der materiellen Erscheinung, um das eigentliche, wahre Selbst zu entfalten und zu verwirklichen (Moksha).

Grüße
Birgit



Starfish - Psychologische Astrologie und Jyotish
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Carlos (6 Beiträge) Email an Carlos senden Private Nachricht an Carlos senden Userprofil ansehen IP Addresse des Verfassers ansehen
13-Jun-06, 17:26 Uhr (MEZ)
7. "RE: Was heißt schlecht Aspektiert"
Hi mettnet,

Es ist ganz einfach: Quadrate und Oppositionen sind immer schlecht.
Sie deuten auf Krisen oder Spannungen hin.
Die schwierigsten Aspekte sind die, die Mars und Saturn beinhalten (Übeltäter). Die negativen Aspekte, die Jupiter und Venus z.b. beinhalten sind nicht so schwer, weil sie Wohltäter sind. All das wussten schon die Alten. Einige Astrologen aber wollen diese alte Sicht der Dinge nicht akzeptieren, weil sie Angst haben "Opfer" zu werden von den Planeten, oder sie wollen die Gefahr mancher Konstellationen herunterspielen, um erstens sich, und eventuell auch ihre Klienten zu beruhigen, nach dem Motto: "Du hast die Kontrolle über Dein Schicksal, nicht die Planeten", was ja auch teilweise stimmt, deswegen werden aber schlechte Aspekte nicht weniger gefährlich capitto ?!

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