Zusammenfassung des Gedankenaustausches und der Diskussion über astrologische Aspekte der Bundestagswahl 2009 auf dem Forum von Manfred Gregor:
http://www.astrologie.de/forum/mundanastrologie-f39/bundestagswahl-2009-t4674.html
Denkzettelwahl: Starke Verluste der Volksparteien
Instabilität: Zustände wie in Weimar drohen
von Manfred Gregor
- Stichworte: Astrologie, Bundestagswahl 2009, Prognose, , |
Die Wahlen zum Bundestag am 27.9.2009 stehen unter höchst unruhigen bis auflösenden Konstellationen: zu erwarten ist eine politisch instabile Situation. Für Schwarz-Gelb, die Wunsch-Partnerschaft von Merkel-Westerwelle, reicht es auch diesmal nicht. Einmal, weil die CSU relativ schlecht abschneidet, und dann auch, weil die FDP nicht ganz so viele Stimmen erhält wie erhofft. Dies bedeutet für Angela Merkel zwar eine Kanzlerschaft in einer Großen Koalition, allerdings mit einigen Kratzern am Lack.
Es wird eine Denkzettelwahl für die großen Volksparteien CDU/CSU und SPD. Beide verlieren weiter beträchtliche Wählerstämme. Die SPD kann sogar froh sein, knapp über 20% der Stimmen zu erreichen, trudelt anschließend in eine schwere Identitäts- und Personalkrise.
Die „kleinen“ Parteien Linke, FDP (etwa gleichauf, Linke vor der FDP), und Grüne schneiden alle relativ gut ab, ohne jedoch die unzufriedenen Wähler an sich ziehen zu können. Das gelingt vielmehr der Piratenpartei. Zwar wird sie – noch – unter 5% liegen, aber besonders die Sympathie der jungen Wähler wird den „etablierten“ Parteien einiges Kopfzerbrechen bereiten.
Die größte Instabilität ergibt sich jedoch dadurch, dass astrologisch mit großer Wahrscheinlichkeit die gesamte Wahl annulliert wird und wiederholt werden muss. Gabriele Pauli mit der Freien Union (und auch andere) haben beste Aussichten, mit einer Klage gegen ihre Ausgrenzung zu gewinnen.
Falls Neuwahlen stattfinden, wird der Erdrutsch perfekt: die CDU/CSU verliert nochmals Stimmen und Prozente, die Freie Union und die Piratenpartei ziehen in den Bundestag ein, eine große Koalition ist politisch nicht mehr durchsetzbar. Es wäre eine Form von Revolution – oder Instabilität wie in der Weimarer Republik: eine noch nie dagewesene Koalition würde sich bilden: rot-rot-grün, Jamaika. Welche, das hängt astrologisch entscheidend von dem Neuwahltermin ab.
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